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Zweites Bahn-Gold für Welte - WM-Ende für Levy

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Zweiter Sieg
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Miriam Welte präsentiert ihre Goldmedaille für das Zeitfahren über 500 Meter. Foto: Christian Escobar Mora Foto: dpa
Schnellste
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Im Zeitfahren über 500 Meter war Miriam Welte nicht zu schlagen. Foto: Christian Escobar Mora Foto: dpa
Schwer gestürzt
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Maximilian Levy hat sich bei seinem Sturz das Schlüsselbein gebrochen. Foto: Leonardo Munoz Foto: dpa
WM-Aus
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Maximilian Levy kam beim Keirin nach dem Kontakt mit einem anderen Fahrer zu Fall. Foto: Christian Escobar Mora Foto: dpa
Weltmeister
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Der Franzose Francois Pervis feiert seinen Sieg im Keirin. Foto: Leonardo Munoz Foto: dpa
Scratch-Sieger
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Der Russe Iwan Kowalew siegte im Scratch. Foto: Christian Escobar Mora Foto: dpa

Cali (dpa) - Miriam Welte aus Kaiserslautern hat für den Bund Deutscher Radfahrer (BDR) bei der Bahn-WM in Kolumbien die zweite Goldmedaille gewonnen. Unglücklich endeten die Titelkämpfe dagegen für Maximilian Levy, der im Keirin-Finale stürzte und sich einen Schlüsselbeinbruch zuzog.


Nach ihrem Sieg im Teamsprint am Mittwoch setzte sich die 27-jährige Olympiasiegerin auch im 500-Meter-Zeitfahren durch. Zu den vielen Gratulanten von Miriam Welte gehörte auch Horst Eckel. Der Fußball-Weltmeister von 1954 aus Kaiserslautern schickte eine Twitter-Nachricht.

«Doppel-Weltmeisterin - das hört sich gut an», sagte Welte, die seit einigen Wochen Mitglied der Triathlon-Abteilung des 1. FC Kaiserslautern ist und sich von ihrem Wechsel eine größere Bekanntheit erhofft. In 33,451 Sekunden setzte sich die Pfälzerin vor der zehnfachen Weltmeisterin und Weltrekordlerin Anna Meares (Australien/33,548) und Anastasia Woinowa (Russland/33,789) durch. Nach Bronze und zweimal Silber gelang Welte damit der ersehnte erste Einzeltitelgewinn.

«Es hat sich ein Traum für mich erfüllt. Ich wollte unbedingt gewinnen. Ich bin so froh, dass es geklappt hat», freute sich Welte und nahm locker und gelöst die Glückwünsche der geschlagenen Konkurrenz entgegen. «Der Lauf hat gezeigt, was möglich ist, wenn sie mit Selbstvertrauen an den Start geht. Das war ganz stark», lobte Bundestrainer Detlef Uibel. Die Doppelweltmeisterin startet auch noch im Sprint, gilt da aber als Außenseiterin.

Für Levy endete die WM unterdessen äußerst schmerzhaft. Der Keirin-Weltmeister von 2009 und Dauer-Zweite der vergangenen Jahre stürzte im Kampfsprint-Finale in der vorletzten Kurve. Mannschaftsarzt Stefan Steiner diagnostizierte bereits auf der Bahn einen Bruch des rechten Schlüsselbeins. Die am Morgen im Krankenhaus von Cali vorgnenommene Operation sei gut verlaufen, bestätigte der BDR. Levy soll die Rückreise antreten. Im Trubel um die Verletzung ging der gute vierte Platz des Chemnitzers Joachim Eilers ein bisschen unter. Weltmeister wurde der Franzose Francois Pervis. Ein WM-Start im 1000 Meter-Zeitfahren war für Levy ohnehin nicht vorgesehen.

Im Scratch der Männer setzte der Berliner Maximilian Beyer mit Platz sechs beim Sieg des Russen Ivan Kovalev ein Achtungszeichen. In der Mannschaftsverfolgung der Frauen, die erstmals mit vier Frauen ausgetragen wurde, fuhren Stephanie Pohl (Cottbus), Mieke Kröger (Bielefeld), Lisa Küllmer (Reinheim) und Gudrun Stock (München) in 4:43,279 Minuten auf Platz acht. Weltmeister wurde erwartungsgemäß Großbritannien.