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Zweimal auf dem Siegerpodest

Schönau am Königssee - Als erstes großes internationales Rennen fand am Königssee am letzten Wochenende ein Europacuprennen im Skeleton statt. Dabei zeigten gleich beide heimischen Teilnehmer große Klasse. Kim Meylemans wurde Dritte und Kilian von Schleinitz gewann.

Kilian von Schleinitz vom WSV Königssee siegte nach einem schwachen ersten Lauf durch einen fulminanten zweiten Heat.

Dabei zeigte sich von Schleinitz nach Platz vier im ersten Lauf gar nicht zufrieden:

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»Die Fahrt war schlecht, aber dafür ging mir der zweite Lauf sehr gut auf«, so der Sieger. Von Schleinitz lag nach Lauf eins in Schlagweite der Führenden und zeigte im zweiten Heat, was er kann.

Kim Meylemans musste zwei Mannschaftskameradinnen den Vortritt lassen. Vor allem Lena Joch fuhr mit 1,64 Sekunden Vorsprung in einer eigenen Klasse.

Landestrainer Peter Meyer zeigte sich hoch erfreut über das Abschneiden von Kilian von Schleinitz. Bahntrainer Florian Graßl hatte schon vor den Rennen prophezeit, dass von Schleinitz klar gewinnen würde. Auffallend waren die großen Zeitunterschiede bei den Damen, während die ersten sechs Herren binnen sieben Zehntelsekunden lagen.

Die Ergebnisse

Damen: 1. Lena Joch (RSG Hochsauerland) 1:45,68, 2. Sarah Sartor (SSV Altenberg) +1,64, 3. Kim Meylemans (WSV Königssee/CJD) + 1,99, 4. Eiko Nakayama (Japan) + 2,95, 5. Eilsaveta Zubrova +3,04, 6. Olga Korobkina (beide Russland) +3,08.

Herren: 1. Kilian von Schleinitz (WSV Königssee), 2. Anze Setina (Slowenien) +0,30, 3. Ruslan Sabitov (Russland) + 0,42, 4. Maximilian Otto (WSV 08 Lauscha) + 0,61, 5. Michael Zachrau (WSV Oberhof) + 0,62, 6. Alexander Mesarosi Silviu (Rumänien) + 0,69. cw