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Zwei tödliche Bergunfälle in vier Tagen am Waxenstein

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Foto: dpa/Symbolbild

Grainau – Ein Röthenbacher ist am Montag am Waxenstein tödlich verunglückt. Erst am vergangenen Freitag mussten Rettungskräfte einen tödlich verunglückten Bergsteiger aus einer Rinne am Waxenstein bergen.


Der Polizei Garmisch-Partenkirchen wurde am Montagvormittag ein 33-jähriger Bergsteiger aus Röthenbach in Mittelfranken als vermisst gemeldet. Der Mann war am Sonntag allein zu einer Bergtour in das Waxensteingebiet aufgebrochen und von dort nicht mehr zurückgekehrt.

Nachdem das Fahrzeug des Vermissten auf einem Wanderparkplatz in Hammersbach aufgefunden werden konnte, wurden die Suchmaßnahmen auf den Bereich um das Waxensteinmassiv konzentriert. Vom Polizeihubschrauber aus konnte der verunglückte Bergsteiger am Nachmittag im Bereich Normalanstieges zum großen Waxenstein, auf etwa 1870 Metern Höhe, leblos gesichtet werden.

Der Verunglückte wurde durch zwei Bergführer der Alpinen Einsatzgruppe und dem Polizeihubschrauber geborgen.

Nach derzeitigen Erkenntnissen stürzte der Röthenbacher während des Abstieges rund 40 Meter in die Tiefe und zog sich tödliche Verletzungen zu. Die genaue Ursache für den Absturz wird derzeit noch ermittelt.