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Zur Erinnerung an Paul Paulus

Rund 40 Bilder des vor zwei Monaten verstorbenen Chiemseemalers Paul Paulus sind noch bis Sonntag im Haus des Gastes in Gstadt zu sehen. Der 1915 geborene Priener Maler verstarb am 31. Januar dieses Jahres. Die Galerie Gailer organisierte nun eine Gedächtnisausstellung zu Ehren des Malers im Rahmen ihrer Frühjahrsausstellung »Alte Kunst – neue Kunst – Süddeutsche Malerei«.

Paul Paulus: »Bayerische Brotzeit«. (Foto: Giesen)

In den Ölbildern des beliebten und sehr produktiven Künstlers Paul Paulus ist seine Liebe zur Landschaft des Chiemgaus überall zu spüren. Mit viel Liebe zum Detail hielt er oft die besonders schönen und stillen Plätze der Landschaft und in der Natur fest, um sie für die Nachwelt zu erhalten. Da sind nicht nur die einmaligen Ansichten der Fraueninsel – oft in kleinen Formaten, sondern so manch verfallener Schuppen oder schon windschiefer Bauernhof, der inzwischen dem Zahn der Zeit zum Opfer gefallen sein mag. Es sind zeitlose Bilder in zarten, niemals grellen Farben aus einer heilen Welt, die Paul Paulus komponiert hat und ihn damit zu einem bedeutenden »Chronisten des Chiemgau« machen.

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Neben den Gemälden von Paul Paulus werden auch eine Vielzahl von anderen, schon lange verstorbenen Chiemseemalern gezeigt, zum Beispiel von Joseph Wopfner, Rudolf Sieck, Anton Müller-Wischin, Arnold Balwé oder Maximilian Haushofer, um nur einige wenige zu nennen.

Die Ausstellung ist bis Sonntag täglich von 12 bis 17 Uhr zu sehen. Andere Besichtigungszeiten können unter Telefon 0172/8512601 vereinbart werden. Christiane Giesen