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Zu spät gebremst: Auto von Regionalzug erfasst – Fahrer schwer verletzt

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Foto: Symbolbild, dpa/Friso Gentsch

Pfaffing – Zu einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Regionalzug kam es am Sonntagabend auf der Bundesstraße 304 an einem beschrankten Bahnübergang bei Pfaffing. Der Autofahrer kam mit schwereren Verletzungen ins Krankenhaus.

Update, Montag, 11.50 Uhr: Polizeibericht

Ein 22-jähriger Mann aus Schwaben war mit seinem VW Golf auf der B304 aus Richtung München kommend in Richtung Traunstein unterwegs. Kurz nach der Ortschaft Forsting befindet sich im Verlauf einer Linkskurve ein beschrankter Bahnübergang der B304 über die Bahnstrecke Wasserburg – Grafing.

Der Fahrzeugführer erkannte laut Polizeiangaben zu spät, dass das Rotlicht leuchtete und die Schranke unten war und wich der Schranke nach links über die Gegenfahrbahn aus, wodurch er bis auf das Gleis geriet. Das Fahrzeug wurde trotz Notbremsung durch den Zugführer von dem in die gleiche Richtung fahrenden Regionalzug erfasst und von den Schienen geschleudert.

Bei der Kollision erlitt der Unfallverursacher mittelschwere Verletzungen und wurde nach seiner Bergung aus seinem total beschädigten Auto in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Zugführer und die elf Fahrgäste im Zug blieben unverletzt. Die Schadenshöhe am VW Golf beträgt rund 7000 Euro. Über die Höhe des Schadens am im Frontbereich beschädigten Regionalzug können bis dato noch keine Angaben gemacht werden. Für den Zeitraum der Unfallaufnahme war die B 304 gesperrt. Die Feuerwehr leitete den Verkehr um.

Erstmeldung, Montagmorgen:

Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mitteilt, sind an einem Bahnübergang auf der Bahnstrecke Wasserburg – Grafing auf Höhe Pfaffing gegen 22.45 Uhr ein Auto und ein Regionalzug miteinander kollidiert. Der Autofahrer, der mit seinem Wagen auf der B304 unterwegs war und den mit Schranken versehenen Bahnübergang überqueren wollte, hatte den herannahenden Zug wohl übersehen und wurde von diesem erfasst. Der Zug war von Wasserburg in Richtung Grafing unterwegs.

An der Unfallstelle waren die Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren, der Rettungsdienst sowie Kräfte der Landes- und Bundespolizei im Einsatz. Nach ersten Informationen der Polizei hatte der Autofahrer mittelschwere Verletzungen erlitten und vom BRK umgehend in ein Klinikum eingeliefert worden. Im Zug befanden sich elf Insassen, die nach ersten Erkenntnissen allesamt unverletzt blieben.

Für den Straßenverkehr war eine örtliche Umleitung eingerichtet worden. Details zur Unfallursache und dem Unfallhergang sich noch nicht bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.