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Zigarettenabsatz sinkt auf niedrigsten Wert seit Wiedervereinigung

Wiesbaden (dpa) - Der Fiskus vermiest den Rauchern in Deutschland zunehmend die Lust am Qualmen: Im vergangenen Jahr wurden 82,4 Milliarden Zigaretten versteuert - 5,9 Prozent weniger als 2011 und so wenige wie nie seit der Wiedervereinigung. Gleichzeitig gingen der Absatz von Zigarren und Zigarillos um zehn Prozent und die Menge des versteuerten Feinschnitts leicht um 0,4 Prozent zurück. Hingegen stieg der Absatz von Pfeifentabak um 12,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mittelte. Die Statistiker begründeten die Entwicklung mit der Erhöhung der Tabaksteuer zum 1. Januar 2012.

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