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Zahlen ohne Kupfermünzen

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Viele Leute finden die kleinen Centmünzen lästig. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa Foto: dpa

Der Geldbeutel wird immer schwerer. Dabei ist gar nicht so richtig viel Geld drin. Es sammeln sich nur die Mini-Münzen aus Kupfer an: 1 Cent, 2 Cent und 5 Cent. Die gibt es an der Kasse als Wechselgeld.


Auf der Nordseeinsel Wangerooge versucht man gerade, ohne diese Münzen auszukommen. Denn eine Bank beliefert die Geschäfte auf der Insel nicht mehr mit 1-, 2- oder 5-Cent-Münzen. Die würden zu viel Mühe machen, etwa beim Transport.

Für den Versuch müssen Bäcker oder Supermärkte nun ihre Preise ändern. Etwas kostet also glatte 5 Euro statt 4,95 Euro. Oder 90 Cent, statt 95 Cent.

Manche Länder nutzen die kleinen Centstücke schon nur noch wenig. In den Niederlanden etwa kann man kaum noch mit den Kupfermünzen zahlen.

Bundesbankstudie zu Zahlungsverhalten

Münzen als Zahlungsmittel in den Niederlanden