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Zahlen alarmierend: Leichtathleten diskutieren Studie

Frankfurt/Main (dpa) - Der Deutsche Leichtathletik-Verband wird sich am Wochenende rund um seine deutschen Hallen-Meisterschaften in Dortmund intensiv mit der Studie zu psychischen Erkrankungen und Existenzängsten im deutschen Spitzensport beschäftigen.

DLV-Präsident
Clemens Prokop erklärte, dass sich der DLV mit den Ergebnissen der Sport-Studie auseinandersetzen wird. Foto: Rainer Jensen Foto: dpa

«Die Zahlen sind alarmierend. Wir nehmen diese Studie sehr ernst», sagte DLV-Präsident Clemens Prokop der Nachrichtenagentur dpa. «Wir haben in Dortmund mehrere Gremien-Sitzungen und werden dabei vor allem mit unserer Abteilung Leistungssport besprechen, was man konkret tun kann. Es ist aber noch zu früh, um bereits mit ersten konkreten Maßnahmen an die Öffentlichkeit zu gehen.»

Die Deutsche Sporthilfe hatte nach der anonymen Befragung von 1154 Spitzenathleten eine Studie veröffentlicht, bei der fast ein Drittel aller Sportler psychische Erkrankungen wie Depressionen, Burn-out oder Essstörungen angaben. 8,7 Prozent der Befragten gaben zu, schon einmal an Absprachen über den Spiel- und Wettkampfausgang beteiligt gewesen zu sein.