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Wolfgang Penker geht – Christian Renoth kommt

Schönau am Königssee – Nach dem Meisterschaftsspiel gegen den TSV Bad Reichenhall versammelten sich die Förderer der Fußballabteilung der SG Schönau zusammen mit der Vorstandschaft zur Jahreshauptversammlung Die Versammlung verlief recht harmonisch, wenn auch die Stimmung unter den Sportlern nach den Niederlagen sowohl der zweiten als auch der ersten Mannschaft im Lokalderby gegen den TSV Bad Reichenhall nicht gerade ausgelassen war. Der Förderverein soll im Besonderen die Belange der Nachwuchsarbeit finanziell unterstützen und im Weiteren bei Rehabilitationsmaßnahmen von verletzten Spielern helfend zur Seite stehen.

Kurt Wiebach leitete die Hauptversammlung des Fördervereins in der SG Schönau. Fotos: Anzeiger/Wechslinger

Stellvertretend für den erkrankten 1. Vorstand Gunther Michalsky begrüßte 2. Vorsitzender Kurt Wiebach neben den Förderern und Spielern auch den 2. Bürgermeister der Gemeinde Schönau am Königssee, Manfred Vonderthann, und den langjährigen Gönner Fedor Radmann, der extra aus der Schweiz angereist war.

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In seinem Rechenschaftsbericht dankte Wiebach dem scheidenden Geschäftsführer Wolfgang Penker für seine großen Verdienste in den letzten sieben Jahren. Der ehemalige Bezirksligaspieler gab wegen seiner vielfältigen beruflichen Aktivitäten sein Amt zurück. Penker gab in seinem letzten Rechenschaftsbericht Einblick in die intakte Kasse und freute sich darüber, dass immer noch so viele Förderer der Fußballabteilung der SG Schönau die Treue halten.

Manfred Vonderthann dankte dem scheidenden Geschäftsführer und lobte dessen akribische Arbeit. Fraglos erteilte die Versammlung Penker daraufhin die Entlastung. Als neuen Geschäftsführer stellte Vonderthann den langjährigen Schönauer Torhüter Christian Renoth vor. Renoth ging wie erwartet ohne Gegenstimme durch und führt künftig die Geschäfte des Fördervereins der Fußballabteilung in der SG Schönau. Darüber hinaus fungiert Renoth im Förderverein auch als Schriftführer.

Vonderthann erläuterte im Weiteren die in die Satzung eingearbeiteten neuen Punkte, nachdem die Urfassung der Vereinssatzung bereits ins Gründungsjahr 1988 zurückreicht. Auch die Satzungsergänzungen wurden einstimmig angenommen.

Auch der Mitbegründer des Fördervereins, Fedor Radmann, stellte die Wichtigkeit der Jugendarbeit und deren Förderung heraus. Als beispielhaft nannte Radmann elf erfolgreiche Nachwuchsmannschaften mit 22 ehrenamtlichen Trainern und Betreuern. Diese gedeihliche Jugendarbeit sei auch Voraussetzung dafür, dass sich die Seniorenmannschaften fast ausschließlich aus »Eigengewächsen« zusammensetzten. »Es macht ganz einfach Spaß, diese Entwicklung von den Kleinsten bis hin zu den Seniorenmannschaften zu verfolgen, mitzuhelfen und zu begleiten«, drückte Radmann seine Freude über die seit 25 Jahren geleistete gute Arbeit bei der SG Schönau aus.

Schließlich schlossen sich noch der Vorstand der SG Schönau, Thomas Janzen, und Fußballchef Hans Stöckl den lobenden Worten ihrer Vorredner an. »Wir hoffen auch weiterhin auf Unterstützung durch den Förderverein«, rief Stöckl der Vorstandschaft des Fördervereins zu.

Der neue Geschäftsführer Christian Renoth forderte die jungen Leute auf, Mitglied im Förderverein zu werden. Christian Wechslinger