weather-image

Windcraft im Grabenstätter Schlosshof

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Das Ensemble »Windcraft« mit (v. l.) Bernd von Hösslin, Peter Dalen, Florian Schachtner, Christian Bergmann und Christoph Eisert. (Foto: Müller)

Ein beeindruckendes Sommernachtskonzert genossen die Besucher im Grabenstätter Schlosshof. Das ausnahmslos aus professionellen Musikern bestehende Blechbläser-Ensemble Windcraft mit den Trompetern Bernd von Hösslin und Christoph Eisert, Posaunist Peter Dalen, Florian Schachtner an der Tuba und dem Grabenstätter Hornisten Christian Bergmann entfachte zwar keinen Wind, zündete aber ein musikalisches Feuerwerk nach dem anderen.


So intonierte man in wunderbarer Harmonie und Perfektion die unterschiedlichsten Arrangements und spannte dabei einen klanggewaltigen Bogen von der Klassik bis zur Moderne. Eröffnet wurde der laue Sommerabend mit »Italian Postcards« von Raymond David Burkhart. Wie der unterhaltsame Ansager von Hösslin erzählte, habe er mit Burkhart über ein soziales Netzwerk Kontakt aufgenommen und man tausche sich seitdem regelmäßig aus. Aus der »Wassermusik« von Georg Friedrich Händel (bearbeitet von Fred Mills) gab es anschließend »Allegro Vivace«, »Air«, »Hornpipe« und »Allegro Maestoso-Andante-Allegro Maestoso« zu hören.

Anzeige

Dem jungen Weltenbummler und Klavier-Wunderkind Isaac Albeniz machte man mit dessen Suite »Espana« (»Malaquena« und »Tango«, bearbeitet von Bill Holcombe) die Aufwartung. Von Hösslin wusste dabei mit einem Trompeten-Solo zu begeistern. Mit den zünftigen Blasmusikklängen der »Heidrun Polka« wurden die Besucher in die Pause verabschiedet.

Frisch gestärkt ging es dann mit Werken des norwegischen Pianisten und Komponisten Edvard Grieg weiter. Ein Großteil des zweiten Konzertteils war Leonard Bernsteins »West Side Story« (bearbeitet von Jack Gale) gewidmet. Auf den »Proloque« folgten »Something's coming«, »Maria«, »Tonight«, »America«, »One Hand, one Heart«, »I feel pretty« und »Somewhere«. Nachdem das hochklassige Konzert mit dem »Lagrein Dunkel Marsch« ausgeklungen war, erklatschten sich die Gäste noch »A Nightingale sang in Berkely Square« als stimmungsvolle Zugabe.

Der erste Vorstand des Musikvereins, Alois Wiesholler, bedankte sich für die Konzertzusage der Ausnahme-Musiker und deren Entscheidung, zugunsten des entstehenden Probenhauses zu spielen. Für den Hornisten Christian Bergmann war der Konzertabend ein tolles »Heimspiel«, denn er ist seit Jahren Dirigent und Taktgeber der Musikkapelle Grabenstätt, der Jugendkapelle sowie der Bläserklasse. mmü

Anzeige