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Wie ein Mann das Moor verschwinden ließ

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Teufelsmoor
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Früher war im Teufelsmoor der Boden nass wie ein Schwamm. Doch dann wurden er entwässert, damit Äcker entstanden. Foto: Patrik Stollarz/dpa Foto: dpa

Pitschnass war es und auch gruselig. Im Hochmoor in Norddeutschland wollte früher niemand gern leben. Hochmoor bedeutet: Dort wachsen bestimmte Moose, die das viele Regenwasser aufsaugen wie eine Art Schwamm. Neblig kann es auch oft sein.


Doch vor etwa 250 Jahren sorgte ein Mann dafür, dass sich das Teufelsmoor nahe Bremen sehr veränderte. Er hieß Jürgen Christian Findorff und kümmerte sich darum, das Moor zu entwässern. Dafür wurden schnurgerade Gräben gebuddelt. So entstanden Äcker, Wiesen und Platz für Höfe, auf denen sich Bauern ansiedelten. Sie gruben auch Torf aus dem Moor, trockneten ihn und verkauften ihn als Brennstoff.

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So verschwanden große Teile des Moors. Inzwischen weiß man aber, dass diese Art Natur für das Klima sehr wichtig ist. Außerdem sind Moore das Zuhause von vielen Tieren. Deshalb sind die Reste des Teufelsmoors heute geschützt und werden teilweise sogar wieder nasser gemacht.