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Wie Aschenputtel zu seinem Prinzen fand

Voller Anspannung verfolgten 460 vorwiegend sehr junge Besucher im Traunreuter k1 die Vorstellung von »Cinderella«. Das auch unter dem Namen »Aschenputtel« bekannte Märchen wurde nicht nur erzählt, sondern als Ballett getanzt und musikalisch untermalt von der Jungen Philharmonie Salzburg.

Die Kinderfestspiele Salzburg erfreuten mit »Cinderella« die meist sehr jungen Besucher im k1 in Traunreut. (Foto: Mix)

Die Geschichte ist allgemein bekannt: Cinderella oder Aschenputtel bekommt nach dem Tod der Mutter eine Stiefmutter und zwei Stiefschwestern, die sie ständig nur hänseln und sie die Dreckarbeit im Haus verrichten lassen. Das Leben von Cinderella ist trist und eintönig, bis sie mit Hilfe einer Zauberfee unerwartet das Fest des Prinzen besuchen darf und dieser sich unsterblich in sie verliebt.

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Auf der Bühne des k1 spielten vorwiegend Kinder und Jugendliche der Kinderfestspiele Salzburg die Geschichte und tanzten dazu im Stil des klassischen Balletts, aufgepeppt zwischendurch mit Hip-Hop- und Breakdance-Einlagen. Die Spielfreude war den jungen Darstellern deutlich anzusehen und sie hüpften und tanzten voller Elan über die Bühne. Besonders nett war auch die Zauberei der Fee, die aus zunächst über die Bühne laufenden (Spielzeug-) Mäusen und einer Ratte die Pferde und den Kutscher für Cinderella herzauberte, wiederum dargestellt von den Kindern.

Die zur Geschichte passende klassische Musik, geschrieben von Sergej Prokofjew, lieferte die junge Philharmonie Salzburg unter Leitung von Elisabeth Fuchs. Die Besucher im k1, darunter vor allem viele Kinder, zeigten sich begeistert von der Aufführung: »Das war toll!«, meinte ein Mädchen im Kindergartenalter. Die jungen Zuschauer wurden auch mit ins Spiel einbezogen, als beispielsweise der Prinz von der Bühne herunter fragte, wer denn dieses schöne Mädchen auf seinem Ball gewesen sei. Und bei der berühmten Suche nach dem passenden Fuß für den goldenen Schuh, streiften der Prinz und seine Helfer auch durchs Publikum.

Dass das Konzept von k1-Manager Thomas Kazianka, ein Kinderprogramm auf die Beine zu stellen, voll aufgeht, zeigte sich mit dieser Veranstaltung einmal mehr. Voller Stolz verkündete er zu Beginn, dass an diesem Tag 460 Besucher im Saale sind und zum aktuellen Zeitpunkt bereits 265 Kinder-Abos für die laufende Saison verkauft wurden. »Unsere Kindervorstellungen kommen hervorragend an«, freute sich Kazianka. Pia Mix