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Wichart von Roëll: Ich träume von den toten Kollegen

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«Klimbim»
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Wichart von Roëll (l-r), Ingrid Steeger, Horst Jüssen, Elisabeth Volkmann und Peer Augustinski machten «Klimbim». Foto: Ulrich Perrey Foto: dpa

In den Siebzigern hatte er mit einer Comedyshow im deutschen Fernsehen großen Erfolg. Doch dafür musste er auch einstecken. Das ist alles lange her, in seinen Träumen kommen Erinnerungen an die Zeit wieder.


Berlin/Recklinghausen (dpa) - »Klimbim«-Star Wichart von Roëll (81) träumt von seinen toten Kollegen aus der legendären 70er-Jahre-Comedyshow.

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»Drei von ihnen sind mittlerweile gestorben. Manchmal sehe ich in meinen Träumen Szenen aus »Klimbim« oder erinnere mich an private Gespräche von früher«, sagte der Recklinghausener dem Webportal t-online.de.

Von 1973 bis 1979 hatte Roëll mit Ingrid Steeger, Elisabeth Volkmann, Horst Jüssen und Peer Augustinski vor der Kamera gestanden. Vor 40 Jahren wurde die ARD-Sendung eingestellt, die wegen ihrer freizügigen Szenen und frechen Sprüche in den 70ern Furore machte und heute als TV-Klassiker gilt. »Das war für uns alle eine unglaublich prägende Zeit. Heute lebt nur noch die Steeger. Ab und zu ruf ich sie mal an.«

Roëll hatte wegen seiner Rolle als schrulliger preußischer Militaristen-Opa »Benedikt von Klimbim« mit Monokel, Säbel und Morgenmantel im echten Leben gewaltigen Ärger mit seiner Familie. Sein Vater sei Berufsoffizier gewesen. »Mein Vater fand, dass der Beruf des Soldaten durch die Rolle verunglimpft wurde«, sagte der Schauspieler. »Er hatte die Sendung nur einmal gesehen. Danach hat mein Vater zwei Jahre lang nicht mehr mit mir gesprochen.«

Interview bei t-online.de