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Was ist eigentlich dieser Numerus clausus?

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Studenten in der Uni
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Gute Schulnoten helfen dabei, Arzt zu werden. Foto: Waltraud Grubitzsch/dpa-Zentralbild/dpa Foto: dpa

Karlsruhe (dpa) - Ärzte helfen kranken Menschen, gesund zu werden. Vielleicht träumen deshalb viele davon, Arzt oder Ärztin zu werden. Doch längst nicht alle schaffen es, tatsächlich in diesem Beruf zu arbeiten. Erst mal steht ein jahrelanges Medizin-Studium an.


Einen Platz für so ein Studium zu bekommen, ist aber gar nicht so einfach. Erst nach dem Abitur darf man sich dafür bewerben. Wer einen Platz bekommt und wer nicht, regelt ein Gesetz. Dabei kommt es auch auf die Abitur-Note an.

Das Gesetz sagt etwa: Jeder fünfte Studienplatz geht an die Bewerber mit der besten Abschluss-Note. Je mehr Leute sich auf einen Platz bewerben, desto besser muss in der Regel auch die Note sein. Diese Grenze nennt man Numerus clausus. Der Name kommt aus dem Lateinischen. Manche Leute sagen dazu einfach NC. Den NC gibt es auch bei anderen Studiengängen.

Beim Medizin-Studium liegt der Numerus clausus oft bei 1,0. Einige Bewerber finden das unfair. Sie sagen: Die Experten sollten etwa mehr darauf achten, ob sich jemand schon mit Medizin auskennt. Oder ob er schon eine andere Ausbildung in einem Krankenhaus gemacht hat. Heute ging es in einem Gericht in Deutschland um das Thema.