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Was das Internet alles über dich erfährt

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Manche persönliche Daten, die wir im Internet preisgeben, können für andere Leute nützlich sein und ohne unser Wissen benutzt werden. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa Foto: dpa

Wissen ist Macht. Dieser Spruch ist schon einige hundert Jahre alt. Aber er passt immer noch. Das zeigt sich gerade, wenn von persönlichen Daten im Internet die Rede ist.


Solche Daten sind zum Beispiel Infos über das Alter, das Geschlecht, den Wohnort oder die politische Meinung. Diese können für andere Leute sehr wertvoll sein. Und ohne unser Wissen benutzt werden.

Für etliche Menschen auf der Welt ist es ganz normal, diese Daten preiszugeben. Sie tun das etwa, wenn sie auf Facebook Bilder und Videos klicken oder Nachrichten lesen und kommentieren.

Computer-Programme erfahren dadurch ziemlich viel darüber, wer wir sind und was wir mögen. So können sie etwa gezielt Werbung anzeigen, die uns interessieren könnte.

Gerade wurde bekannt: Eine Firma hat die Daten von vielen Millionen Facebook-Nutzern unerlaubt benutzt und für ihre Zwecke verwendet. Sie soll dadurch den Wahlkampf zum Präsidenten der USA beeinflusst haben. Fachleute fragen sich nun, wie wir Daten besser schützen. Denn wer will sich schon unwissentlich beeinflussen lassen.

Europäische Akademie für Informationsfreiheit und Datenschutz

Bundesverband Verbraucherzentrale

Cambridge Analytica