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Gesunde Venen zu jeder Jahreszeit – Fit durch den Winter

Warum der Körper die Kälte unbedingt braucht

In den kalten Wintermonaten faul auf die warme Couch legen? Wer seinen Blutkreislauf fit halten will, muss an die Kälte und sich bewegen.

Ein Jogger im Nebel Foto: dpa/Martin Gerten

Laufen, Sport und Bewegung im Freien nützen dem Körper das ganze Jahr über – auch, wenn das schlechte Wetter im Herbst kein Ende nehmen will. Den Venen tut Kälte gut, sie ziehen sich zusammen – so fällt dem Herzen der Bluttransport aus den Beinen leichter.

Sich eher in warmen Räumen aufzuhalten anstatt nach draußen in die Kälte zu gehen, ist im Herbst und Winter zwar verständlich, aber Gift für die Venen: Denn die mögen weder langes Sitzes oder Stehen noch Wärme. Sie brauchen Bewegung und Kälte. Gerade in der kalten Jahreszeit lassen sich sportliche Aktivitäten gut mit den Temperaturen verbinden: Bewegung an der Winterluft hält den Körper warm.

Man sollte nicht vergessen: "Venen leisten rund um die Uhr Schwerstarbeit. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, sauerstoffarmes Blut zum Herzen zu transportieren. Dafür brauchen sie die Unterstützung der Muskelpumpe", erklärt Doktor Corinna Giera von der Capio Schlossklinik Abtsee. Und hier schließt sich der Kreis, denn die Muskelpumpe wird durch Bewegung aktiviert: beim Anspannen drückt sie auf die Venen und schiebt das Blut Richtung Herz.

Fehlt die Bewegung, fehlt diese Unterstützung. Mögliche Folge: die Spannkraft der Venen lässt nach, der Druck des Blutes auf die Venenwände steigt, die Venen werden weiter und die Venenklappen schließen nicht mehr richtig.

Darum gilt auch für die Wintermonate: Bewegung für die Beine ist nicht nur für die Venen, sondern für den gesamten Organismus unerlässlich. Spazierengehen, Radfahren, Schwimmen oder Skilanglauf im Winter sind ideale Sportarten, um die Venen gut durch jede Jahreszeit zu bringen.

Pressemitteilung der Deutschen Venenliga