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Vogelfreund mit vier Hufen

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Wasserbüffel
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Wasserbüffel wühlen auch mal den Boden auf, wenn sie nach Futter suchen. Das ist gut für andere Tiere. Foto: Uli Deck/dpa Foto: dpa

Achtung, nasse Füße! Doch eigentlich müsste es heißen: Nasse Hufe! Denn hier geht es um Wasserbüffel. Das sind große schwarze Rinder. Ihnen macht es nichts aus, im nassen Matsch zu stehen. Im Gegenteil! Diese Tiere sind gern auf feuchtem Gelände unterwegs, aber auch auf trockenen Wiesen.


Dabei fressen die Wasserbüffel alle möglichen Pflanzen und wühlen dabei den Boden auf. Doch was vielleicht klingt, als würden diese Tiere viel kaputtmachen, ist gut für die Natur. Die Büffel sorgen dafür, dass sich manche Pflanzen nicht zu stark ausbreiten.

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Das hilft zum Beispiel auch Vögeln wie der Bekassine. Die holt sich mit ihrem langen Schnabel Nahrung aus dem Matsch. Wächst alles zu, hat sie es schwer. Deshalb können die großen Wasserbüffel echte Helfer für die kleinen Vögel sein. Seit Kurzem grasen einige der Rinder in der Nähe von Sinzheim im Bundesland Baden-Württemberg.