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VfB-Präsident: Mit Schneider auch in die 2. Liga

Stuttgart (dpa) - Auch im Abstiegsfall könnte sich Präsident Bernd Wahler eine weitere Zusammenarbeit mit Trainer Thomas Schneider beim VfB Stuttgart vorstellen.

Thomas Schneider
Thomas Schneider genießt weiterhin das Vertrauen von Präsident und Sportvorstand. Foto: Uwe Anspach Foto: dpa

«Wenn wir in die zweite Liga müssten, hätte ich keine Zweifel, dass Thomas Schneider für unsere Strategie, auf die Jugend zu setzen, der richtige Trainer wäre», sagte er im Interview der «Stuttgarter Nachrichten». Aber er sei guter Dinge, dass der VfB den Verbleib in der Fußball-Bundesliga schaffe.

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Sportvorstand Fredi Bobic sagte Schneider unterdessen in der «Bild» erneut «die volle Unterstützung» zu. «Wir sind total überzeugt, es mit ihm zu schaffen», versicherte er. Nach sechs Niederlagen in Serie ist Stuttgart auf den 15. Tabellenplatz abgerutscht und nur noch einem Punkt vom Relegationsrang entfernt.

Vereinschef Wahler nannte die Situation «extrem kritisch». Trotz seiner Überzeugung von Schneiders Qualitäten stellte er fest, dass er dem Trainer keine Garantie geben könne. «Im Moment setze ich Schneider keine Frist oder gar ein Ultimatum», sagte er. «Auf ewig gibt es in der Bundesliga aber generell keine Jobgarantie, das wäre völliger Quatsch. Da kennt jeder das Geschäft und die Mechanismen gut genug.»