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Vettel: Man muss sich nicht schämen

Budapest (dpa) - Sebastian Vettel hat sein Manöver und sein Verhalten nach seiner Strafe beim Heimrennen auf dem Hockenheimring erneut verteidigt. «Wenn es nicht klappt, muss man sich nicht schämen, dass man es nach außen zeigt, dass man nicht ganz so zufrieden ist», sagte Vettel in Budapest.

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Sebastian Vettel schämt sich nicht für seine Verärgerung über die Bestrafung. Foto: Valdrin Xhemaj Foto: dpa

Vier Tage zuvor hatte er sich nach Bekanntwerden der Strafe für sein Überholmanöver gegen Jenson Button wortlos und stinksauer zurückgezogen.Durch die nachträgliche Strafe war Vettel vom zweiten auf den fünften Platz zurückgerutscht.

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«Ich wollte einen Unfall vermeiden. Ich habe getan, was ich getan habe. Daran hat sich nichts geändert», bekräftigte er auch mit einigem Abstand. Von einer Änderung in den Formel-1-Statuten hält der Heppenheimer Red-Bull-Pilot nichts, nachdem er die 20 Sekunden aufgebrummt bekommen und dadurch gleich drei Plätze verloren hatte. «Es war eine außergewöhnliche Situation, die nicht jedes Rennwochenende passiert, deswegen brauchen wir jetzt nicht am Regelwerk zu feilen.»

Gelassen reagierte Vettel drei Tage vor dem Großen Preis von Ungarn auf die Tatsache, dass Red Bull eine Veränderung an der Motoreinstellung vornehmen muss. Diese war schon beim Deutschland-Rennen in den Fokus des zuständigen Technischen Delegierten, Jo Bauer, geraten. «Ich glaube nicht, dass uns das hier am Wochenende groß trifft», meinte Vettel, der als WM-Dritter 44 Punkte hinter Spitzenreiter Fernando Alonso im Ferrari liegt.