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Verteidigungsministerium will MAD nach Aktenpanne umbauen

Berlin (dpa) - Das Verteidigungsministerium will den Militärischen Abschirmdienst MAD umbauen. Hintergrund ist die jüngste Aktenpanne im Zusammenhang mit der Neonazi-Mordserie. Der Bundeswehr-Geheimdienst werde Teil der anstehenden Reformen bei den Sicherheitsbehörden sein, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Berlin. Er solle auch personell schlanker werden. Vor kurzem war bekanntgeworden, dass der MAD bereits in den 90er Jahren eine Akte über den späteren Rechtsterroristen Uwe Mundlos angelegt hatte.

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