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Verteidiger fordern Freispruch für Ex-Hochschulleiter

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Justitia
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Ein Fotograf vor dem Bild der Justitia. Foto: Friso Gentsch/Archiv Foto: dpa

München (dpa/lby) - Die Verteidiger eines früheren Präsidenten der Münchner Musikhochschule, der wegen sexueller Übergriffe vor Gericht steht, haben auf Freispruch für ihren Mandanten plädiert. Im Prozess vor dem Münchner Landgericht legten sie am Mittwoch dar, dass Aussage gegen Aussage stehe. Die Ausführungen des Angeklagten, der die Anschuldigungen zurückweist, seien nicht durch Beweise widerlegt worden. Die Staatsanwaltschaft wirft dem heute 63-Jährigen vor, im Jahr 2004 eine Frau, die sich auf eine Stelle als Assistentin beworben hatte, in seinem Büro vergewaltigt zu haben. Eine andere Frau soll er dreimal bei Bewerbungsgesprächen sexuell genötigt haben.


Die Anklagebehörde hatte am Mittwoch eine Haftstrafe von sieben Jahren gefordert - an der Glaubwürdigkeit der Zeuginnen gebe es keine Zweifel. Sie beantragte zudem einen Haftbefehl gegen den Angeklagten. Ein Urteil wollte das Gericht noch am Abend verkünden.