weather-image

Versuchter Totschlag in Wasserburg gibt Polizei Rätsel auf

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Foto: Montage (dpa, l. Carsten Rehder, r. Symbol)

Wasserburg am Inn – Mit massiven Kopfverletzungen wurde am Dienstagabend in der Surauerstraße ein 63-Jähriger Wasserburger gefunden. Die Polizei geht von versuchter Tötung aus.


Der versuchte Totschlag an dem 63-jährigen Wasserburger gibt der Polizei Rätsel auf. Zur Aufklärung beitragen sollen Befragungen von Zeugen und Menschen aus dem Umfeld des Opfers, wie die Polizei heute berichtet.

Die Hintergründe des Verbrechens bleiben nach wie vor offen. Auch könne noch nicht gesagt werden, ob es sich um Raub handelt, erläuterte ein Sprecher.

Passanten hatten den Mann am Dienstagabend mit massiven Kopfverletzungen auf einer Straße entdeckt. Vom Täter oder von den Tätern fehlt jede Spur. Die Kripo ermittelt.

Erstbericht:

Abends gegen 19.30 Uhr fanden Zeugen in der Surauerstraße, in der Nähe des Finanzamtes, einen schwerverletzten 63-Jährigen. Der Mann, der aus dem Raum Wasserburg am Inn stammt, wies schwere Gesichts- und Kopfverletzungen auf.

Da die Umstände sowie die Art und Weise der Verletzungen auf ein Gewaltdelikt hindeuten, fahndete die Polizei in den Abendstunden mit einem Großaufgebot, inklusive Polizeihubschrauber, nach dem oder den bislang unbekannten Tätern. Die Fahndung führte jedoch nicht zum Erfolg.

Erste Ermittlungen ergaben, dass sich die Tat etwa zwischen 19 und 19.30 Uhr zugetragen haben dürfte. Wegen der Schwere der Verletzungen geht die Polizei derzeit von einem versuchten Tötungsdelikt aus. Daher übernahm das zuständige Kommissariat der Kripo Rosenheim die Ermittlungen. Nun werden Zeugen gesucht.

  • Wer hat sich im Tatzeitraum (gegen 19 bis 19.30 Uhr) in der Nähe der Tankstelle Weber und dem Fundort des Opfers, einem Verbindungsweg hinter dem Finanzamt, aufgehalten?
  • Wer hat die Tat beobachtet oder Personen in Tatortnähe, vor, während oder nach der Tat gesehen?

Zeugen werden dringend gebeten, sich unter der Telefonnummer 08031/200-0 bei der Kripo Rosenheim oder bei jeder anderen Polizeidienstelle zu melden.