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Verlorene Netze aus dem Meer fischen

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Fischernetz
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Verlorene Fischernetze sind eine Gefahr für die Meeresbewohner. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa Foto: dpa

Mit großen Netzen werden Fische aus dem Meer gefangen. Aber was passiert, wenn diese Netze verloren gehen? Etwa in einem Sturm. Dann müssen sie eigentlich wieder eingefangen werden. Denn Netze, die durchs Meer geistern, sind eine Gefahr für die Natur.


Deshalb müssten die Fischer versuchen, das Netz zu retten oder melden, dass es verloren gegangen ist. Doch daran hält sich nicht jeder. Außerdem werden auch beschädigte Netze ins Meer geworfen, obwohl das verboten ist. Umweltschützer schätzen, dass jedes Jahr einige Tausend Netze in der Nordsee und Ostsee landen.

»Darin können sich Meerestiere verfangen und ertrinken oder ersticken«, sagt eine Meeresbiologin. Fischernetze sind aus Kunststoff und gelten als Plastikmüll. Teile der Netze gelangen in die Mägen der Tiere. Vögel bauen ihre Nester daraus und verfangen sich in den Fäden und Bändern.

Seit einigen Jahren kümmern sich Umweltschützer darum, verlorene Netze aus der Nordsee und der Ostsee zu fischen. Zum Beispiel untersuchen Taucher Schiffswracks auf dem Meeresboden. Denn an ihnen können sich die Netze verheddern und zur Falle werden.