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Verdächtigter Arzt im Organspende-Skandal weist Vorwürfe zurück

München (dpa) - Im Organspende-Skandal von Göttingen und Regensburg hat der Anwalt des Hauptbeschuldigten alle Vorwürfe zurückgewiesen. Sein Mandant habe keine Laborwerte manipuliert, sagte der Strafrechtler Steffen Stern dem Magazin «Focus». Der Oberarzt steht im Verdacht, zuerst in Regensburg und später in Göttingen Krankenakten gefälscht zu haben. Dabei soll er die Krankheit auf dem Papier verschlimmert haben, damit den Patienten schneller eine neue Leber implantiert wurde - obwohl andere sie vielleicht nötiger gehabt hätten. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermittelt.

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