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Veränderungen in der CSU-Fraktion Ruhpolding

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Foto: Daniel Karmann/dpa

Ruhpolding – Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung wurden dem Gemeinderat einige Personalentscheidungen innerhalb der CSU-Fraktion bekannt gegeben. In einem Fraktionsschreiben wurde mitgeteilt, dass der dritte Bürgermeister Hermann Feil aus der CSU ausgetreten sei, aber weiterhin als parteiloser Gemeinderat der Fraktion angehören wolle. Gründe für den Austritt wurden nicht genannt.


Der Antrag an die CSU sei genehmigt worden und somit habe die Fraktion weiterhin acht Gemeinderäte. Auch einen Wechsel beim Fraktionssprecher habe es gegeben. Für Andreas Hallweger wird künftig Xaver Utzinger jun. dieses Amt übernehmen. Als Stellvertreter steht ihm Simon Geierstanger zur Seite. Im Rechnungsprüfungsausschuss wird dafür künftig statt Utzinger Andreas Hallweger diese Aufgaben wahrnehmen und sein Vorgänger in die Reihe der Stellvertreter rücken.

Zudem nutzte Bürgermeister Claus Pichler die Sitzung, um sich für den großartigen Einsatz der Helfer während der großen Schneefälle zu bedanken. »Ein herzliches Vergelt’s Gott an alle Rettungsorganisationen und Helfer aus nah und fern, die uns Anfang Januar bereitwillig und unbürokratisch unterstützt haben, um die überaus starken Schneefälle zu bewältigen.« Besonders erwähnte er die Hilfskräfte aus Österreich und dem nördlichen Landkreis, die »mit angepackt haben«.

Gerade die örtliche Feuerwehr habe in Zusammenarbeit mit den Bautechnikern des Landratsamtes »mit großer Ruhe und Übersicht zielgerichtet und verantwortungsvoll gearbeitet«. So sei es auch in Zusammenarbeit mit den Soldaten der Bundeswehr möglich gewesen, in kurzer Zeit die Dächer abzuräumen, bei denen es tatsächlich eine Gefahr gegeben habe. Unverständnis zeigte er für manche überzogene Maßnahme durch übergeordnete Stellen. Dabei erwähnte er, dass der Biathlonweltcup trotz der angespannten Lage und unter voller Berücksichtigung der Sicherheitslage ausgezeichnet verlaufen sei. »Es hat ganz selten so viel Lob dafür gegeben.«

Besonders erwähnte er den Geschäftsführer der Gemeinde, Martin Heinemann, der »mit Augenmaß und vernünftigen Entscheidungen« zur Bewältigung der Gesamtlage beigetragen habe. »Wenn der Biathlonweltcup nicht durchgeführt worden wäre, hätte das keiner verstanden«, sagte Hermann Feil. In diesem Zusammenhang lobte er das überlegte und kluge Handeln von Bürgermeister Pichler. »Wir waren immer bemüht, der Sache zu dienen«, antwortete der Rathauschef. hab