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Urlauberin mit Knochenbruch am Rettungstau aus der Almbachklamm ausgeflogen

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Die Frau wurde nach der Rettung in ein Krankenhaus gebracht. (Foto: Leitner/BRK BGL)

Marktschellenberg – Einsatzkräfte der Bergwacht Marktschellenberg, der Landrettungsdienst des Roten Kreuzes und die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers »Christoph 14« haben am Samstagmittag eine 60-jährige Urlauberin aus den Niederlanden gerettet, die sich in der Almbachklamm auf Höhe der Brücke 10 am Sprunggelenk verletzt hatte – der dritte Unfall innerhalb von zehn Tagen in der Klamm.


Als gegen 11.30 Uhr der Notruf bei der Leitstelle Traunstein einging, stiegen vier Schellenberger Bergretter zu Fuß von unten durch die Klamm zur Unfallstelle auf, wobei der Einsatzleiter noch unterwegs den Landrettungsdienst des Roten Kreuzes mit Rettungswagen und Notarzt nachforderte.

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Die Bergretter und die Besatzung des Berchtesgadener Notarzteinsatzfahrzeugs (NEF) versorgten die Frau in der Klamm und lagerten sie in den Luftrettungssack um. Die nachgeforderte Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers »Christoph 14« holte dann die Verletzte zusammen mit einem Bergretter per Rettungstau aus der eng eingeschnittenen Schlucht ab und flog sie auf eine Wiese nördlich des Gasthauses »Almbachklamm« aus, wo bereits die Rettungswagen-Besatzung des Reichenhaller Roten Kreuzes wartete, die Frau übernahm und dann zur Kreisklinik Bad Reichenhall fuhr.

Die Bergretter und die NEF-Besatzung stiegen mit dem Begleiter der Frau und der restlichen Ausrüstung durch die Klamm ab. Fünf Einsatzkräfte der Bergwacht Marktschellenberg waren gute eineinhalb Stunden gefordert.

Bereits am Samstag vor einer Woche (5. September) hatte sich eine 89-Jährige in der Almbachklamm bei Brücke 14 den Arm gebrochen (zu unserem Bericht). ml