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Untersuchungsausschuss geht von gezielter Aktenvernichtung aus

Berlin (dpa) - Der Neonazi-Untersuchungsausschuss des Bundestags geht von einer gezielten Aktenvernichtung im Bundesamt für Verfassungsschutz nach dem Auffliegen der Zwickauer Terrorzelle aus. Heute sei nachdrücklich klar geworden: Es gab eine Vertuschungsaktion, sagte der Ausschussvorsitzende Sebastian Edathy nach einer Sondersitzung des Gremiums zu dem Thema. Auch andere Abgeordnete sagten, die Vernichtung von sieben Akten zu V-Leuten in der thüringer Neonazi-Szene Im vergangenen November könne wohl kaum ein Zufall gewesen sein.

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