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Unterricht mit neuen Standards

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Glücklich über die Fertigstellung (v.l.): Bürgermeister Thomas Weber, Schulleiter Hans Metzenleitner, Architekt Alexander Dinter, Fachlehrerin Judith Senger, Bauingenieur Matthias Schulmayr, Bauingenieurin Christina Hofreiter sowie (sitzend) die Fachlehrerinnen Lisa Gries und Evelin Hopmann. (Foto: privat)

Bischofswiesen – In einer rekordverdächtigen Zeit von nur gut zwei Monaten ist es gelungen, die in die Jahre gekommene Schulküche der Grund- und Mittelschule Bischofswiesen von Grund auf zu sanieren.


Zur Einweihung begrüßte Schulleiter Hans Metzenleitner die Schulgemeinschaft sowie den 1. und 2. Bürgermeister der Gemeinde, Thomas Weber und Thomas Resch. Im Rahmen einer kleinen Einweihungsfeier, die von den beiden Fachlehrkräften Evelin Hopmann und Judith Senger vorbereitet und gestaltet worden ist, konnten sich alle am Umbau beteiligten Akteure ein exaktes Bild ihrer Arbeit machen. Metzenleitner hob vor allem die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Schule, dem Architekturbüro Schulze/Dinter und den beauftragten Betrieben hervor.

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Besonders die logistische Herausforderung für die beiden Bauingenieure vor Ort, Christina Hofreiter und Matthias Schulmayr, in dem schmalen Zeitfenster die Arbeit von fast zehn verschiedenen heimischen Handwerksbetrieben zu koordinieren, bezeichnete er als Meisterleistung. Den lobenden Worten des Schulleiters wollte sich auch Bürgermeister Weber anschließen. »Ich war zwar nach der ersten Kostenermittlung schon ein wenig erschrocken, doch ich sehe heute, dass das Geld gut und sinnvoll angelegt ist«, stellte er fest.

Er freue sich, dass mit dieser ersten vorgezogenen Maßnahme ein erfolgreicher Einstieg in das große Umbau- und Erweiterungsprojekt »Bischofswieser Schulcampus« erfolgt sei und den Schülern eine moderne Schulküche zur Verfügung stehe, die allen fachlichen, technischen und hygienischen Anforderungen genüge. Dass die planerische und handwerkliche Herausforderung dieses Projekts durchaus beachtlich war, bestätigte auch Architekt Alexander Dinter. »Es ging ja nicht nur darum, alte Küchengeräte gegen neue auszutauschen, sondern Unterboden, Fußböden, Nebenräume, Elektroinstallation, Lüftungsanlage, IT-Anlage und die Kochinseln völlig neu zu installieren.«

Die bisherigen Räume mussten völlig entkernt werden. Angesichts der starken Auslastung der Handwerksbetriebe aufgrund der guten Baukonjunktur freue er sich umso mehr, den Zeitplan und den vorgegebenen Kostenrahmen eingehalten zu haben.

Eine abschließende PowerPoint-Präsentation mit ausgesuchten, sehr aussagekräftigen Fotos der alten Küche erzielte nicht nur den einen oder anderen Lacherfolg, sondern überzeugte alle Anwesenden nochmals von der Notwendigkeit dieser Investition. fb

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