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Umstrittener di Canio will nicht mehr über Politik sprechen

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Paolo Di Canio
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Paolo di Canio wurde offiziell beim AFC Sunderland vorgestellt. Foto: Peter Powell Foto: dpa

London (dpa) - Paolo di Canio, umstrittener neuer Trainer des englischen Erstligisten AFC Sunderland, hat erneute Stellungnahmen zu seiner politischen Einstellung abgelehnt.


»Ich muss dies nicht mehr beantworten«, sagte der Italiener bei seiner Vorstellung auf die Fragen, ob er sich weiterhin als Faschist bezeichnen würde. »Die Fans sollen denken, mein Leben spricht für mich.«

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Di Canio hatte 2005 gesagt: »Ich bin ein Faschist, aber kein Rassist«. Damals war er vom italienischen Fußballverband für einen Spieltag gesperrt und mit einer Geldstrafe von 10 000 Euro belegt worden. Er hatte sich wiederholt im Stadion mit dem zum sogenannten römischen Gruß erhobenen rechten Arm von seinen Fans bei Lazio Rom verabschiedet.

Die Verpflichtung des 44-Jährigen beim abstiegsbedrohten Sunderland hatte für Wirbel gesorgt, Vorstandsmitglied und Ex-Außenminister David Miliband war aus Protest zurückgetreten. Am Montag hatte di Canio in einem Statement zu seiner politischen Einstellung gesagt, von Rassismus zu sprechen, sei »absolut dumm, dumm und lächerlich«. »Natürlich tut es weh, wenn Leute versuchen, dir deine Würde zu nehmen. Das ist nicht fair«, sagte der Italiener. »Wenn ich jemanden verletzt haben sollte, tut es mir leid.«

Mitteilung des Vereins

Miliband-Statement

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