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Umjubelte Wiederholung des Stefanikonzerts

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Auch bei der Wiederholung des Stefanikonzerts in der Aula spendeten die Zuhörer viel Beifall für die Musikkapelle Kirchanschöring. ( Foto: Vordermayer)

Kirchanschöring – Die Wiederholung des Stefanikonzerts in der Schulaula wurde ursprünglich besonders gehalten, um älteren Leuten, die Schwierigkeiten hatten, die Treppe zum Saal beim Felberwirt zu bewältigen, auch eine Chance zu geben, »ihre« Kapelle zu hören. Nachdem es den Felberwirt nicht mehr gibt, ist der Brauch des Konzerts in der Schulaula Mitte Januar trotzdem geblieben.


Beim Wiederholungskonzert waren sicher nicht nur jene, die das Konzert am Stefanitag versäumt hatten, sondern auch viele, denen es nicht genug war, ihre Kapelle nur einmal zu hören, in die voll besetzte Schulaula gekommen. Im Unterschied zum Stefanikonzert fehlten hier die Siegsdorfer Sänger, und statt Lenz Berger übernahm Heini Abfalter die Rolle des Ansagers und Witzeerzählers. Eine echte Bereicherung zum Programm, meinte nicht nur Kapellmeister Rüdiger Koslik.

Natürlich entsprach das Programm fast vollständig dem in der Turnhalle. Auch hier bekamen die Besucher zu hören, wie vielfältig die Musik der Kirchanschöringer Kapelle sein kann. Neben Märschen, wie dem »Kemter Jägermarsch« oder »Regimentskinder« von Julius Fucik und Walzern wie dem »Frühlingswalzer« von Peter Schad, wurden auch Medleys mit der Musik von Tom Jones und Neil Diamond sowie ein Medley mit »Hits der 70er« geboten.

Auch in der Aula ließ die Qualität der Darbietungen nichts zu wünschen übrig. Dazwischen gab Abfalter immer genügend Anlass zum Lachen. Ebenfalls in Aktion war wieder die Jugendabteilung, die mit ihrer Leiterin Susan Koslik und einem Medley von Highlights aus »Phantom of the Opera« das große Potenzial zeigte, das in der Jugend der Kapelle steckt.

Kapellmeister Rüdiger Koslik war froh, die Kapelle nun schon seit zehn Jahren leiten zu dürfen. Er würdigte aber auch die Hilfe seines Stellvertreters Andreas Maier. Vorgestellt wurden auch Markus Orehek (Trompete) und seine Schwester Bettina (Waldhorn). Großenteils aus der eigenen Jugend kommen zudem die neu in die Kapelle integrierten Vinzenz Brandmayer (Flügelhorn), Stefanie Hofmeister (Querflöte), Sebastian Sigl (Tenorhorn), Laura Spiegelsberger (Querflöte) und Tanja Strohmeier (Klarinette). Koslik würdigte nicht zuletzt den Vorstand des Fördervereins, Rupert Roider, die Gemeinde und Bürgermeister Hans-Jörg Birner für die stetige Unterstützung sowie Schulleiterin Maria Bachmayer für die Überlassung sowohl der Turnhalle für das Stefanikonzert als auch der Aula für diese Wiederholung.

Jedenfalls zeigten der Besuch und die voll besetzte Aula beim Wiederholungskonzert, wie beliebt die Kapelle in der Gemeinde und wie groß die Wertschätzung ihrer Qualität ist. al