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Trotz Gemeindeklage gegen die Regierung von Oberbayern wird das ehemalige Hotel »Almrausch« nun bezogen

Trotz Gemeindeklage gegen die Regierung von Oberbayern wird das ehemalige Hotel »Almrausch« nun bezogen

Bischofswiesen – 22 Asylbewerber werden heute, Donnerstag, in der Gemeinschaftsunterkunft beim Panorama Park in Winkl erwartet. Das bestätigte die Regierung von Oberbayern auf Anfrage des »Berchtesgadener Anzeigers«. In wenigen Monaten soll die Zahl der dort untergebrachten Asylbewerber auf 80 Personen steigen.

Bis zu 80 Asylsuchende werden in der Gemeinschaftsunterkunft in Winkl ein vorübergehendes, neues Zuhause finden. Foto: Anzeiger/Pfeiffer

Trotz der Klage, die die Gemeinde Bischofswiesen derzeit führt, wird das ehemalige Hotel »Almrausch« künftig das Zuhause von Asylsuchenden werden. Die Gemeinschaftsunterkunft wird zu Beginn 22 Menschen, überwiegend Familien, ein Dach über dem Kopf bieten. So zieht unter anderem eine Großfamilie aus Syrien nach Bischofswiesen, die Eltern und neun Kinder. Eine weitere Familie kommt aus Nigeria, ein Ehepaar aus Russland, eine alleinstehende Frau stammt aus Armenien. »Wir werden die Zahl der Bewohner in den nächsten Wochen auf bis zu 50 erhöhen«, heißt es aus der Regierung von Oberbayern. Bereits in einigen Monaten werden bis zu 80 Personen in der Unterkunft beim Panorama Park wohnen. Die Anreise tritt ein Großteil mit dem Bus an. Empfangen werden die Asylbewerber vom künftigen Verwaltungsleiter der Einrichtung, Robert Krappold, der aktuell auch die Unterkünfte in Inzell, Piding und Freilassing betreut. Ihm wird für Bischofswiesen eine Mitarbeiterin zur Seite stehen, darüber hinaus wird es in Winkl einen eigenen Hausmeister geben. »Eine der drei Personen wird immer als Ansprechpartner vor Ort sein«, heißt es bei der Regierung von Oberbayern. Wichtig sei nun, dass sich alle Asylbewerber so schnell als möglich eingewöhnen, um künftig einem geregelteren Leben nachgehen zu können. Kilian Pfeiffer

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