Trotz erfolgreicher Ernte: Obstbauern machen weniger Umsatz

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Kirschen hängen an einem Baum in einer Obstplantage
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Kirschen hängen an einem Baum in einer Obstplantage. Foto: Daniel Karmann Foto: dpa

Forchheim (dpa/lby) - Die Obstbauern blicken mit gemischten Gefühlen auf die Kirschernte in der Fränkischen Schweiz zurück. »Es war ein ausgezeichnetes Jahr, aber die Obstbauern haben das nicht bezahlt bekommen«, sagte Hans Schilling vom Landratsamt Forchheim. Der Kreisfachberater für Obstbau schätzt die Umsatzeinbußen auf 30 Prozent.


Die Qualität der Kirschen - Größe, Farbe und Geschmack - sei sehr gut gewesen. Mit 1500 Tonnen sei die Ernte auch deutlich üppiger ausgefallen als im Vorjahr mit 900 Tonnen, sagte Schilling. Aber: »Die Ernte ist drei Wochen früher gestartet und geendet als sonst.« Da sei noch viel ausländische Ware auf dem Markt gewesen; es habe ein Überangebot gegeben. Dadurch seien die Preise in den Keller gerauscht.

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Die Fränkische Schweiz ist eines der größten zusammenhängenden Kirschanbaugebiete in Europa mit mehr als 250 000 Kirschbäumen auf 2500 Hektar. »Normalerweise läuft die Ernte bis zum 10. August, in diesem Jahr waren die Bauern Mitte Juli fertig«, sagte Schilling. Das habe an dem trockenen, warmen Frühjahr gelegen. »Die Bäume haben früher geblüht.«

Informationen des Landkreises Forchheim zum Obstanbau