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Ticker: Aktuelle Lage im Landkreis Traunstein

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Foto: FDL
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Foto: DLRG
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Zwei Personen werden in Schleching mit dem Hubschrauber vom Berg geflogen. (© Bilder: Landratsamt Traunstein)
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Foto: Privat

Der Winter  hat die Region fest im Griff. Katastrophenfall, Lawinenabgänge und Unfälle, verursacht durch starken Schneefall, fordern die Einsatzkräfte seit Tagen. 

Alle aktuellen Entwicklungen lesen Sie hier in unserem Ticker:

Service:
Wetterwarnungen DWD
Lawinenwarndienst Bayern
Fahrplanauskunft der Bahn
Aktuelle Schneehöhen
SchulausfälleTS
Sperrungen und Behinderungen TS

Update, 19.13 Uhr: Auch in Neukirchnen kämpft man gegen die Zeit. Durch den vielen Niederschlag saugt sich der Schnee weiter mit Wasser voll und wird immer schwerer. Viele Dächer drohen der Last nachzugeben. 

Update, 16.58 Uhr: Aktueller Überblick: Straßensperren, eingeschränkte Befahrbarkeit von Straßen im Landkreisgebiet Traunstein 

  • B305 Ruhpolding – Reit im Winkl - gesperrt
  • B307 Kössen (A) – Schleching - gesperrt
  • B307 Kössen (A) – Schleching - gesperrt
  • B307 Kössen (A) – Schleching - gesperrt

Ruhpolding: 

  • Steinbergalmstraße - gesperrt

Traunstein

  • Nebenstraßen - gesperrt
  • Hauptstraßen - eingeschränkte Räumung
  • Gemeindestraße nach Knappenfeld - gesperrt

Siegsdorf:

  • Mehrere gesperrte Gemeindestraßen

Bergen: 

  • Gemeindestraße Weißachental - Richtung Kohlstatt - gesperrt
  • Grabenstätt: Gemeindeverbindungsstraße Erlstätt – Innerlohen - gesperrt

A8: Verkehr läuft störungsfrei. 

Bahnlinien: 

  • Bahnlinie Traunstein - Ruhpolding bis 14.01.2019 kein Betrieb - Busnotverkehr durch Fa. Hövels
  • Bahnlinie Traunstein – Waging bis einschl. 14.01.2019 kein Betrieb - Busnotverkehr durch Firma Balci
  • Bahnlinie Traunstein – Traunreut am 12.01.2019 kein Betrieb – öffentliche Busse nutzen

Pressemeldung Landratsamt Traunstein

Update, 16.20 Uhr: Ferienpark Vorauf in Siegsdorf wird evakuiert

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Derzeit wird der Ferienpark in Vorauf bei Siegsdorf evakuiert. Es besteht aufgrund des starken Regens bei einigen älteren Gebäuden akute Einsturzgefahr. Hierfür werden die besonders gefährdeten Gebäude vorsorglich geräumt. Das BRK, Feuerwehr und Polizei sind vor Ort im Einsatz.

Update 15.00 Uhr: Landrat Siegfried Walch über den Biathlon-Weltcup in Ruhpolding:



 

Update, 13.20 Uhr: Siegsdorf - Lage hat sich durch Regen stark verschärft

Auch am Sonntag wurden wieder weitere Dächer vom Schnee befreit. Bilder zeigen unter anderem die Schule Siegsdorf. Zur Unterstützung sind Feuerwehren aus den nördlichen Gemeinden, Bundeswehr und DLRG aus Bamberg im Gemeindebereich Siegsdorf. Laut Einsatzleiter Manfred Steiner Hat sich die Lage durch den Regen stark verschärft.

Update, 12.20 Uhr: DLRG mit 300 Helfern in Katastrophengebieten im Einsatz

Zur Bewältigung der Schneelage am Alpenrand sind mehrere hundert Einsatzkräfte der DLRG Bayern in den Landkreisen Traunstein, Miesbach und Bad-Tölz/Wolfratshausen im Einsatz. Mittlerweile sind sechs weitere DLRG-Wasserrettungszüge aus allen Regierungsbezirken im Einsatzgebiet eingetroffen. Mit derzeit insgesamt mehr als 300 Einsatzkräften versucht die DLRG-Bayern vor Ort bestmögliche Hilfe zu leisten. Die Kamerad(inn)en der beiden Wasserrettungszüge aus Alpenland (Oberbayern) und Oberfranken sind nach erfolgreicher Arbeit bereits gestern Abend herausgelöst worden und mittlerweile an ihren Heimatstandorten eingetroffen.

Weitere DLRG-Kräfte aus ganz Bayern stehen in Bereitschaft.

Die im Katastrophengebiet eingesetzten DLRG-Helfer haben insbesondere die Aufgaben, unter spezieller Absturzsicherung Dächer von Schneemassen zu befreien, Räumarbeiten abzusichern und Versorgungsfahrten durchzuführen. Die Helfer sind unter anderem mit spezieller Sicherungstechnik zur Absturzsicherung, Schneeschaufeln und Allradfahrzeugen ausgerüstet.

Aufgrund ihrer umfangreichen Ausbildung, sicherungstechnischen Ausrüstung und sportlichen Fitness sind sie für die Abarbeitung aktueller Schneelagen und Begehung von Dächern besonders geeignet.

Bereits bei der Schneekatastrophe 2006 im Bayerischen Wald waren die Mitglieder der DLRG begehrte Einsatzkräfte. DLRG

Update, 11.20 Uhr: Verkehrsbehinderungen und Verzögerungen in Traunstein

Der Winterdienst der Stadt Traunstein unterstützt durch zahlreiche Subunternehmer wird wie in den vergangenen Tagen - sofern es die Witterung zulässt - auch am morgigen Montag, 14. Januar, wieder in einigen Straßen die Schneemassen abtransportieren. Dadurch kann es zu erheblichen Verkehrsbinderungen und Verzögerungen kommen.

Der Schnee wird vor allem an für die Sicherheit, für die Aufrechterhaltung der Infrastruktur und für die Wiederherstellung des öffentlichen Lebens wichtigen Straßen und Plätzen abtransportiert. Das sind vor allem Haupt- und Verbindungsstraßen. Geplant ist darüberhinaus am Montag, 14. Januar, unter anderem der Abtransport von Schnee am Stadtplatz und seinen Seitengassen, im Umfeld des Klinikums Traunstein, in den Straßen im Bereich Wartberghöhe und in der Binderstraße.

Der Winterdienst der Stadt Traunstein bittet darum, diese Bereiche mit dem Auto möglichst zu meiden und geparkte Fahrzeuge wegzufahren. Aufgrund der Räumarbeiten kann es zu erheblichen Wartezeiten kommen.

Der Winterdienst der Stadt Traunstein ist im Dauereinsatz. Er bringt - unterstützt durch Subunternehmer - derzeit täglich bis zu 3500 Kubikmeter Schnee "aus der Stadt". Die Arbeiten sind nur möglich, wenn es nicht schneit, da ansonsten das Räumen und Streuen Priorität hat. Pressemeldung Stadt Traunstein

Update, 10.30 Uhr: Katastrophenfall im Landkreis Traunstein - Aktuelle Lage

Am heutigen Sonntag sind im Landkreis Traunstein rund 1.600 Hilfskräfte im Einsatz. Zwei Drittel davon sind Helfer der Feuerwehren. Die Bundeswehr beteiligt sich mit etwa 100 Soldatinnen und Soldaten, die überwiegend in Reit im Winkl, Inzell, Ruhpolding und Siegsdorf aktiv sind.

Erstmals sind auch Kräfte der Bereitschaftspolizei im Einsatz, die unter anderem die Schneefräsarbeiten auf der B 306 unterstützen. Zudem sind heute auch zwei Hilfeleistungskontingente aus Österreich zur Unterstützung vor Ort.

Ein Kontingent stellt der Bezirk Pongau aus dem Land Salzburg (60 Einsatzkräfte), das zweite Kontingent kommt aus Oberösterreich (50 Mann).

Wie in den vergangenen Tagen gibt es darüber hinaus auch am heutigen Sonntag großartige Unterstützung von Hilfeleistungskontingenten aus anderen bayerischen Landkreisen.

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Feuerwehren des Landkreises Freising heute Morgen vor der Abfahrt nach Traunstein. (Foto: Landratsamt Traunstein)

Der operative Schwerpunkt der Einsatzkräfte liegt weiter darauf, die Verkehrs- und Sicherheitsinfrastruktur wieder in vollem Umfang herzustellen. Hierzu zählen etwa freie Hauptverkehrsstraßen, Rettungswege und Hydranten. Ein weiterer Fokus liegt darauf, gefährdete Dächer von Schneelasten zu befreien. Klare Priorität haben hierbei Gebäude und Einrichtungen der Öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der Daseinsvorsorge. Hierzu gehören insbesondere Krankenhäuser, Altenheime, Feuerwehrhäuser, Rettungswachen und Rathäuser im Landkreis Traunstein.

Neue örtliche Schwerpunkte (neben Reit im Winkl, Ruhpolding, Inzell, Siegsdorf und Traunstein) sind die Gemeinden Schleching und Bergen.

Pressemeldung Landratsamt Traunstein

Update, 8.23 Uhr: Leserfotos aus der Region

Update, 8.05 Uhr: Glätteunfall bei Waging am See

Am 11.01.2019 gegen 22.40 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2104. Ein 25-jähriger Waginger fuhr auf der die Staatsstraße von Petting kommend in Richtung Waging/See, als er auf Höhe des Schinderbachs aufgrund Glätte die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor.

Das Auto kam nach links von der Fahrbahn ab, und prallte gegen ein angrenzendes Brückengeländer. Der Fahrer und seine zwei Mitfahrer blieben unverletzt. Die Front des Fahrzeugs wurde durch den Aufprall am Brückengelände stark deformiert. Der Sachschaden beläuft sich auf mindestens 15 000 Euro. Am Brückengelände wird der Sachschaden auf ca. 1500 Euro geschätzt.

Update, 7.41 Uhr: Warnung des Deutschen Wetterdienstes vor starkem Schneefall und Tauwetter

Schneefall: Der Deutsche Wetterdienst warnt weiterhin vor extrem starkem Schneefall und starkem Wind in Lagen oberhalb von 1000 Metern. 

Niederschlag: Die Schneefallgrenze soll im Laufe des heutigen Sonntags auf über 1000 Meter ansteigen. Der Schnee geht in Niederschlag über. Es ist mit erhöhten Lasten auf Dächern zu rechnen.

Tauwetter: Bei positiven Temperaturen und andauerndem Regen tritt unterhalb 800 m ein starkes Abtauen der Schneedecke ein. Die Abflussmengen erreichen zwischen 30 l/m² und 50 l/m².

Update, 7.15 Uhr: Weiter große Lawinengefahr

Die Lawinengefahr in den Berchtesgadener Alpen ist etwas gesunken und auf Warnstufe 3 herabgesetzt worden. Dennoch ist mit keiner großen Entspannung zu rechnen.

Starker Wind und Niederschlag können die Situation zum Montag hin erneut verschärfen. Tendenziell wird sich die Lawinengefahr also wieder erhöhen. Es ist weiter große Vorsicht geboten!

 

Zu den Meldungen der vergangenen Tage geht es hier >