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Sugaray Rayford: So geht klassischer Soul

Sugaray Rayford
Hüne mit phänomenaler Stimme: Sugaray Rayford. Foto: Blind Faith Records Foto: dpa

Ganz und gar klassisch: Bei Sugaray Rayford klingt Soul wie in seiner Hochzeit während der 60er und 70er Jahre - und zugleich zeitlos schön.


Berlin (dpa) - Manchmal dauert Gutes etwas länger. Beispielsweise das Kennenlernen dieser monumentalen Soul- und Blues-Stimme. Sie stammt von einem Riesen namen Caron «Sugaray» Rayford.

Sein neues Album «The World That We Live In» (Blindfaith/Groove Attack) wird alle begeistern, die auf authentische schwarze Musik mit Jahrzehnte zurückliegenden Wurzeln stehen. Es bedurfte dabei eines italienischen Soul-Bruders, um die Musik des US-Amerikaners auch hierzulande auf den Schirm zu rufen: Luca Sapio wollte den Sugaray-Sound bekannter machen und übernahm die Aufnahmen. Sie kamen in Sapios Studio in Italien im Vintage-Modus zustande, klingen aber, als kämen sie direkt aus Memphis/Tennessee.

Große Namen wie Solomon Burke, Otis Redding oder Isaac Hayes werden gern bemüht, um die Songs des wuchtigen 1,95-Meter-Mannes aus Texas einzuordnen. Ihre Ursprünge haben die Lieder im Gospel und vor allem im Blues - bei den 38. Blues-Music-Awards war Sugaray Rayford unter anderem in der Kategorie «Contemporary Blues Male Artist of the Year» nominiert.

Zur aktuellen Musik kam Rayford vor rund 15 Jahren in der Gegend um San Diego (Kalifornien), wo er in einer Funkband namens Urban Gypsys sang. 2004 schloss er sich den Aunt Kizzy’s Boyz an, einer Bluesband, die bald darauf das Album «Trunk Full Of Bluez» herausbrachte. Inzwischen ist der Sänger für eine Solokarriere nach Los Angeles gezogen. Die zehn Rayford-Lieder von «The World That We Live In» sind  nun sein Soul-Debüt. Ein zeitloses Werk voller Inbrunst und Respekt vor den großen Alten des Genres.

Konzerte im September: 22./23.9. Basel, 25.9. Weinheim, 29.9. Hannnover

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