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Südwest-CDU rechnet mit Mappus ab

Karlsruhe (dpa) - Die von der EnBW-Affäre erschütterte Südwest-CDU hat beim Landesparteitag schonungslos mit Ex-Ministerpräsident Stefan Mappus abgerechnet. Parteichef Thomas Strobl hielt Mappus vor, er habe mit seinem Gebaren bei dem Milliardengeschäft der Partei geschadet. So sei der Eindruck entstanden, dass Mappus beim EnBW-Deal dem Investmentbanker Dirk Notheis die Kontrolle überlassen habe. Damit sei ein Schaden für die Glaubwürdigkeit der Politik und der CDU entstanden, sagte der Parteichef vor den Delegierten in Karlsruhe.