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Staatsanwaltschaft ermittelt nach Gondelabsturz gegen Firmen

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Absturz von Wartungsgondel in Nordhessen
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Blick auf den Sendeturm auf dem Hohen Meißner, von dem eine Wartungsgondel abgestürzt war. F. Foto: Uwe Zucchi/dpa Foto: dpa

Kassel/Freyung (dpa/lby) - Der Absturz einer Wartungsgondel, bei dem in Nordhessen drei Menschen getötet wurden, ist womöglich doch durch menschliches Versagen verschuldet worden. Unter den Opfern war auch ein 50-Jähriger aus dem niederbayerischen Landkreis Freyung-Grafenau.


Die Ermittlungen hätten konkrete Anhaltspunkte dafür ergeben, dass der Unfall möglicherweise auf ein Fremdverschulden zurückzuführen sei, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Kassel am Montag. Es gebe den Verdacht, dass die Drahtseilwinde fehlerhaft zusammengebaut worden sei und die Anlage geltenden Sicherheitsanforderungen nicht entsprochen habe.

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Man ermittele deswegen gegen die Berliner Firma der verunglückten Mitarbeiter und gegen eine Brandenburger Wartungsfirma. Nach dem Unglück hatten die Ermittler zunächst von Hinweisen auf eine technische Ursache gesprochen.

Bei der Fahrt auf einen Sendemasten waren Anfang September die Mitarbeiter der Berliner Firma mit der Wartungsgondel abgestürzt. Alle drei Insassen starben: außer dem Mann aus Niederbayern auch ein 46-Jähriger aus Karlsruhe und ein 27-Jähriger aus Dülmen in Nordrhein-Westfalen.

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