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SpongeBob singt und tanzt im Theater

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SpongeBob-Musical
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SpongeBob will seinen Freunden zeigen, dass er mehr als ein einfacher Schwamm ist. Davon handelt das Musical. Foto: Joan Marcus Foto: dpa

Ein gelber Schwamm mit roter Krawatte und eckigen Shorts: Hast du ihn erkannt? Klar, das ist SpongeBob, der Schwammkopf! Er lebt in einer Ananas mit seinen Freunden auf dem Meeresboden in der Stadt Bikini Bottom.


Seine Abenteuer sind schon lange als Trickfilm-Serie zu sehen. Aber jetzt stand die Figur SpongeBob (gesprochen: sponnschbob) zum ersten Mal auf einer Theaterbühne. Und zwar in der Stadt New York in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Das Theaterstück ist ein Musical (gesprochen: mjusikäl). Das bedeutet: Es gibt viel Musik. Zum Beispiel tanzen da Leute mit meterhohen Regenschirmen und langen pinkfarbenen Bändern über die Bühne. Es sind Quallen.

Alle bekannten Figuren aus der Fernseh-Serie spielen mit, etwa SpongeBobs bester Freund Patrick, der Seestern. Aber auch Thaddäus der Tintenfisch, SpongeBobs Chef Mr. Krabs und auch das Eichhörnchen Sandy Cheeks. Schauspieler schlüpfen in die Rollen der Figuren. Deshalb sehen sie auch anders aus als im Fernsehen.

Mit Eichhörnchen Sandy Cheeks bricht SpongeBob im Musical zu einer gefährlichen Reise auf: Ein Vulkan steht kurz vor dem Ausbruch und bedroht die Stadt Bikini Bottom. Trotz eines kleinen Streits braucht er dabei die Hilfe von seinem Freund Patrick.

In einem Lied singt SpongeBob dabei von seinem größten Traum. Das Lied heißt «Just A Simple Sponge», übersetzt in etwa «Nur ein schlichter Schwamm». SpongeBob möchte aber allen beweisen, dass er mehr ist als nur ein «einfacher Schwamm».

Das hoffen auch die Menschen, die sich die Show ausgedacht haben. Denn für sie geht es um viel Geld. Sie haben umgerechnet etwa 17 Millionen Euro ausgegeben, um das Musical auf die Bühne zu bringen. Das ist geschätzt etwa drei Mal so viel, wie in Deutschland der Film «Fack Ju Göhte» gekostet hat.

Das könnte klappen, denn die Show ist gut. Das liegt auch an den Songs. Die klingen ganz unterschiedlich, weil sich die Theater-Leute einen Trick ausgedacht haben: Statt eines kleinen Teams beauftragten sie viele Pop-Stars, die Lieder zu schreiben. Dabei sind zum Beispiel John Legend und Sara Bareilles, die schon viele Hits hatten.

In der Straße in New York, wo die SpongeBob-Bühne steht, gibt es zwar noch viele andere Theater, die um Zuschauer werben. Aber eine Show für die ganze Familie, die auf dem Meeresboden in einer Ananas spielt? Das ist auch dort etwas Besonderes.

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