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Spitz mit Mountainbike-Silber - Mexikos Fußballer vorn

London (dpa) - Mountainbikerin Sabine Spitz hat ihre olympische Medaillensammlung vervollständigt. Die 40-Jährige musste lediglich Olympiasiegerin Julie Bresset aus Frankreich den Vortritt lassen und krönte mit Silber ihre Erfolgskarriere.

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Jetzt hat Spitz nach Bronze und Gold auch eine olympische Silbermedaille. Foto: Michael Kappeler Foto: dpa

Für die Deutsche war es nach Bronze 2004 in Athen und Gold 2008 in Peking das dritte Edelmetall bei Olympischen Spielen. Spitz gewann die insgesamt 19. Silber-Plakette für die deutsche Olympia-Mannschaft, die in der Länderwertung mit zehnmal Gold, 19 Mal Silber und 14 Mal Bronze weiter den sechsten Platz belegte. Um Gold spielen am Abend noch die Hockey-Herren im Olympia-Finale gegen die Niederlande.

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Brasiliens Fußballer müssen weiter auf ihr erstes Olympia-Gold warten. Der fünfmalige Weltmeister verlor das Finale gegen Mexiko mit 1:2 und belegte zum dritten Mal nach 1984 und 1988 nur Platz zwei. Als erster Gymnastin gelang es Jewgenia Kanajewa aus Russland, ihren Olympiasieg zu wiederholen. Geher-Gold gewannen am vorletzten Wettkampf-Tag der Spiele der Russe Sergej Kirdjapkin über 50 Kilometer und seine Landsfrau Jelena Laschmanowa über 20 Kilometer. Als beste Deutsche kamen Andre Höhne und Melanie Seeger auf die Ränge elf bzw. 19.

Das US-Team steht kurz davor, China wieder als Nummer eins der olympischen Länderwertung abzulösen. Die Amerikaner liegen vor den letzten 37 Entscheidungen in London mit 41 Gold-, 26 Silber- und 28 Bronzemedaillen vor den Sportlern aus dem Reich der Mitte (37-25-21). China hatte 2008 in Peking insgesamt 51 Olympiasiege gefeiert.

IOC-Vizepräsident Thomas Bach lobte die Gastgeber der Spiele schon einen Tag vor der Schlussfeier überschwänglich. «Wir haben hier fantastischen Sport und großartige Olympische Spiele erlebt», sagte er.

Mit guten Halbfinal-Leistungen weckten die Turmspringer Sascha Klein und Martin Wolfram leise Hoffnungen auf eine Medaille. Als Achter des Halbfinales zog Klein in den Endkampf am Abend ein. Wolfram wurde Fünfter. Die deutschen Freistilringer blieben zum Abschluss ohne Medaille. Tim Schleicher im Limit bis 60 Kilogramm und sein Teamkollege Nick Matuhin in der Klasse bis 120 Kilogramm verpassten jeweils den Bronze-Kampf.

Die erfolgsverwöhnten Kanuten gingen am letzten Finaltag auf dem Dorney Lake leer aus. Ronald Rauhe belegte sowohl im Kajak-Einer als auch im Zweier mit seinem Partner Jonas Ems nur den achten und letzten Platz. Enttäuschend verliefen aus deutscher Sicht auch die B-Finals. Im Canadier-Einer belegte 1000-Meter-Olympiasieger Sebastian Brendel nur den achten Platz und wurde in der Endabrechnung 16. Bei den Damen wurde Silke Hörmann 15.

Das Hammerwurf-Drama um Bronzemedaillengewinnerin Betty Heidler war laut Olympia-Organisatoren einem wohl noch nie dagewesenen Zufall geschuldet. Heidlers fünfter Versuch war mit 77,13 Metern auf den Zentimeter so weit wie der vierte der direkt vor ihr werfenden Russin Tatjana Lysenko. Das elektronische Computer-Messsystem habe die Annahme von Heidlers Weite daher verweigert. Die Anlage ist so programmiert, dass sie bei zwei exakt gleichen Messergebnissen nacheinander automatisch einen Fehler der Kampfrichter zugrunde legt.