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SPD: Merkel fällt Bundesbank in den Rücken

Berlin (dpa) - Die SPD wirft Bundeskanzlerin Angela Merkel vor, das Vertrauen der Bevölkerung in die Unabhängigkeit der Bundesbank zu beschädigen - aus machtpolitischem Kalkül. Mit der Zustimmung zum unbegrenzten Ankauf von Staatsanleihen durch die EZB sei Merkel Bundesbankchef Jens Weidmann «in den Rücken gefallen», sagte der SPD-Finanzpolitiker Carsten Schneider. Weil die Kanzlerin keine eigene Mehrheit mehr habe, lasse sie die Europäische Zentralbank für sich die Kohlen aus dem Feuer holen. Damit solle Zeit erkauft werden.

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