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Sohn erschießt Mutter und versenkt sie in Gülleloch – der Grund: "sie war alt"

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Foto: Symbolbild, dpa/Patrick Pleul

Bischofshofen – Eine schreckliche Familienträgodie hat sich vor wenigen Tagen im Pongau zugetragen. Ein offensichtlich geistig labiler Mann erschoss seine eigene Mutter mit einer Flinte und versenkte sie dann in einer Güllegrube.


Eine 52-jährige Pongauerin meldete am Freitag der Salzburger Polizei, dass ihre 78-jährige Mutter aus Bischofshofen seit wenigen Tagen vermisst wurde.

Die daraufhin eingeleiteten polizeilichen Ermittlungen auf dem landwirtschaftlichen Anwesen brachten eine grausame Bluttat ans Licht: Die 78-jährige Mutter der Pongauerin, die mit dem 44-jährigen Bruder der Anzeigenerstatterin zusammen auf dem Hof lebte, soll von ihrem Sohn erschossen worden sein.

Die Tat dürfte sich am Abend des 1. Novembers zugetragen haben. Die Leiche der Frau wurde nach der Tat in der Güllegrube des Anwesens versenkt. Als Tatwaffe konnte eine doppelläufige Flinte sichergestellt werden.

Die Leiche der Mutter der beiden Geschwister wurde mittels Abpumpen der Güllegrube von Helfern der freiwilligen Feuerwehr Bischofshofen geborgen. Der Landwirt gesteht die Tat und begründete diese damit, dass seine Mutter vor ungefähr 10 Jahren "von Unbekannten ausgetauscht" worden wäre. Er sei zudem der Meinung gewesen, dass das Opfer schon sehr alt gewesen sei und er dies nicht mehr mit ansehen habe wollen.

Die Staatsanwaltschaft Salzburg ordnete die Obduktion der Frau und die Einlieferung des Beschuldigten in die Justizanstalt Puch-Urstein an. Die weiteren Ermittlungen werden vom Landeskriminalamt Salzburg geführt.

Pressemeldung der Polizei Salzburg