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So wird Zähneputzen weniger langweilig

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Zähneputzen
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Zähneputzen ist langweilig? Das muss es nicht sein! Foto: Patrick Seeger/dpa Foto: dpa

Morgens, abends, morgens, abends ... Immer ist Zähneputzen dran. Alle Leute erzählen, wie wichtig das ist. Damit die Aufgabe nicht mehr so nervig ist, kommen hier ein paar Tipps.


Ab ins Bad, Zähneputzen! Das rufen Eltern gerne morgens und abends. Denn sie wissen: Wer sich regelmäßig die Zähne putzt, bekommt nicht so schnell Karies oder Krankheiten am Zahnfleisch.

Auch die Wissenschaft gibt den Eltern Recht: Gerade haben Forscher berichtet, dass sehr viele Krankheiten im Mund vermieden werden könnten. Etwa indem Menschen mehr dafür tun, dass ihre Zähne gesund bleiben, statt sie später zu reparieren.

Es stimmt also: Zähneputzen ist wichtig. Aber es ist meist auch langweilig! Was kann man tun, damit es mehr Spaß macht?

»Die Lieblingsmusik anschalten und beim Putzen ein ganzes Lied durchhören«, empfiehlt der Experte Ulrich Schiffner. Die meisten Lieder hätten auch eine gute Länge. Oft dauerten sie etwa drei Minuten - so lange sollte man sich auch die Zähne putzen.

Ein Video zu schauen findet der Fachmann nicht so sinnvoll. »Dann achtete man so sehr auf den Bildschirm, dass man nicht mehr ans Putzen denkt«, sagt er. Oft passiere es dann, dass man nur die Lieblingsseite putze. Und die andere gar nicht.

Der Experte Stefan Zimmer hat noch einen Tipp: eine elektrische Zahnbürste ausprobieren. Bei denen lässt sich auch das Aussehen ändern: mal ein Krokodil, mal Mickey Maus etwa. Manche Zahnbürsten spielen auch Musik ab! »Dabei erklingen verschiedene Melodien, je nachdem, welche Seite gerade mit Putzen dran ist«, sagt er.

Stefan Zimmer meint: »Wenn man keine Lust hat, selber zu putzen, kann man auch die Eltern putzen lassen.« Ganz selten könne man auch mit den Eltern aushandeln: Ich putze jetzt nicht nach dem Frühstück, aber später nach dem Mittagessen. »Ausnahmsweise geht das mal«, findet er.