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So langsam wird es doch Winter

Offenbach (dpa) - Frost im Norden, Schnee an den Alpen, Schmuddelwetter im Westen - auf diese Kurzfassung bringt der Deutsche Wetterdienst das Wetter der nächsten Tage.

Eisglätte in Berlin
Blitzeis: Eine Frau versucht sich auf dem glatten Fußweg am Ufer der Spree in Berlin auf den Beinen zu halten. Foto: Soeren Stache Foto: dpa

Insgesamt gewinnt kältere Luft die Oberhand. Sogar mit dem Schnee könnte es klappen.

Zwischen Erzgebirge und Nordsee wird es am kältesten, sagten die Offenbacher Meteorologen am Dienstag voraus. Bis zum Wochenende steigen die Temperaturen auch am Tag nicht mehr über null Grad. Ab Donnerstag klettern die Temperaturen in Oder-Nähe tagsüber nicht mehr über minus fünf Grad und nachts kann es bis zu minus 13 Grad kalt werden. «Das hat ja fast schon ein bisschen etwas von Winter, zumal dort nachts zweistellige Minusgrade erreicht werden», sagte Martin Jonas von der Wettervorhersagezentrale.

«Teils deutlich milder ist es im Westen und Süden», weiß der Diplom-Meteorologe. Der Rheingraben ist wie üblich der Wärmepol des Landes, mit Höchstwerten um plus fünf Grad. «Wer jetzt darauf hofft, dass man bald die Jahreszeit auch anhand einer geschlossenen Schneedecke erkennt - könnte klappen», sagt Jonas. «Allerdings vor allem in Richtung Osten und Süden.» In den Mittelgebirgen wird der Schnee wohl nicht liegen bleiben.

DWD-Vorhersagen