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Skispringer Freitag im Tief: »Es ist schwierig zu erklären«

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Richard Freitag
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Richard Freitag sucht weiterhin nach seiner Form. Foto: Daniel Karmann/dpa Foto: dpa

Oberstdorf (dpa) - Für Skispringer Richard Freitag muss sich die aktuelle Situation anfühlen wie ein Alptraum.


An der Schattenbergschanze von Oberstdorf, wo er vor zwei Jahren noch im Gelben Trikot souverän die erste Tournee-Quali gewann und Rang zwei belegte, verpasste der 28 Jahre alte Sachse die Qualifikation für das Finale der besten 50 am Sonntag (17.30 Uhr/ARD und Eurosport). Während in Luca Roth und Philipp Raimund zwei No-Names ihren großen Auftritt im Allgäu bekommen, wird Freitag einer der 27.000 Zuschauer sein.

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»Es ist schwierig zu erklären. Ich hatte zu wenig Geschwindigkeit, dann steht man halt relativ früh auf dem Hang«, sagte der sichtlich geknickte Freitag nach dem 112-Meter-Hüpfer, der ihm gerade einmal Rang 59 einbrachte. Der Gesamtweltcup-Zweite von 2017/2018 hat große technische Schwierigkeiten und springt zurzeit oft nicht gleichzeitig mit beiden Beinen ab. »Es ist einfach ein bisschen schief. Es fehlen einfach ein paar Sprünge«, analysierte er.

Früher habe er in solchen Phasen »geübt und gemacht und getan«. Nach dem Fehlstart von Oberstdorf könnte es sogar sein, dass Freitag nach den beiden Springen in Deutschland aus dem Tournee-Aufgebot gestrichen wird. Sein Vorhaben klingt ohnehin unkonkret: »Weitermachen und dann schauen, wie die weiteren Pläne sind.«

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