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»Skin«: Fesselndes Drama über aus der Neonazi-Szene

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Bryon Widner (Jamie Bell) steht seine einstige Gesinnung im Gesicht geschrieben. Fotot: 24 Bilder Film Foto: - Foto: dpa

Das Bryon Widner ein radikaler Neonazi ist, sieht man auf Anhieb. Tätowierungen, die entsprechendes Gedankengut transportieren, zieren den gesamten Körper. Als er Julie trifft, ändert sich sein Leben.


Berlin (dpa) - Dieses Drama über einen Neonazi-Aussteiger beruht auf einer wahren Begebenheit: Bryon Widner lebt in einer Gruppe weißer Patrioten, die Ausländer und Ermittler hassen. Doch als Julie in sein Leben tritt, will er lieber Familienvater werden und aus der Szene aussteigen.

Das geht nicht problemlos - zumal unzählige Tätowierungen Widners Körper zeichnen und ihn als Rechten entlarven. Also muss er die - wie auch seine alte »Familie« - loswerden. Der Film zeigt viele brutale Szenen, gibt Einblicke in die Strukturen einer rechtsextremen Gruppierung und ist vom Anfang bis zum Ende spannend. Vor allem Hauptdarsteller Jamie Bell überzeugt.

Skin, USA 2018, 117 Min., FSK ab 16, von Guy Nattiv, mit Jamie Bell, Danielle Macdonald, Vera Farmiga, Bill Camp, Mike Colter

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