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Simon Schempp wird im Finale Zweiter

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Er überzeugte als Zweiter des Super-Sprints: Simon Schempp (SZ Uhingen) aus dem Stützpunkt Ruhpolding. (Foto: DSV)

Die deutschen Biathleten haben beim IBU-Cup im Martelltal für einen guten Start gesorgt. Bei den Männern wurde Simon Schempp (SZ Uhingen/Stützpunkt Ruhpolding) im Finale Zweiter. Bei den Frauen sorgten Stefanie Scherer (SC Wall) als Fünfte und Sophia Schneider vom SV Oberteisendorf als Sechste für die Top-Ergebnisse.


Sehr stark hatte sich das deutsche Männer-Team bereits in der Qualifikation gezeigt. Simon Schempp hatte sich als Zweiter hinter Emilien Claude und vor Weltcup-Athlet Antonin Guigonnat (beide Frankreich) für das Finale qualifiziert. Dies gelang auch Justus Strelow (SG Stahl Schmiedeberg/7.), Lucas Fratzscher (WSV Oberhof/8.) sowie den beiden Stützpunkt-Athleten Roman Rees (SV Schauinsland/14.) und Dominic Schmuck (SC Schleching/19.). Der für ein bis zwei WM-Einsätze vorgesehene Erik Lesser (39./SV Frankenhain) verfehlte um 12,9 Sekunden das Finale, weil er durch drei Schießfehler zurückgeworfen wurde.

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Im Finale musste sich der fehlerfrei schießende Schempp nur um 8,2 Sekunden dem siegreichen Norweger Vebjörn Sörum (14:15,1/0) geschlagen geben. Lucas Fratzscher (+ 10,7/1) fehlten auf Rang fünf nur 2,1 Sekunden zum dritten Rang. Stark präsentierte sich auch Dominic Schmuck (+ 31,8/0): Der 23-Jährige durfte sich nach fehlerfreiem Schießen über den zwölften Platz freuen. Rang 16 ging an Roman Rees (+ 43,0/2), Rang 24 an Justus Strelow (+ 1:40,9/5).

In der Qualifikation der Damen hatte sich ein deutsches Quartett – allesamt Sportlerinnen aus dem Stützpunkt Ruhpolding – einen Platz im Finale der besten 30 gesichert. Stefanie Scherer (SC Wall) als Vierte (+ 7,5/0) und Maren Hammerschmidt (SK Winterberg) als Neunte (+ 12,2/0) hatten dabei fehlerfrei geschossen, auch Anna Weidel vom WSV Kiefersfelden (+ 29,2/1) sowie Sophia Schneider (SV Oberteisendorf/+ 30,9/2) hatten es mit den Plätzen 27 und 29 in den Endlauf geschafft. Dagegen schieden Vanessa Voigt (WSV Rotterode/+ 42,0/1) als 37. und Marion Deigentesch vom SV Oberteisendorf (+ 1:27,1/3) mit Rang 67 aus.

Im Finale setzte sich die Schwedin Ingela Andersson (16:05,1/1) vor Jewgenia Pawlowa (+ 8,1/1) und der 19-jährigen Schweizerin Amy Baserga (+ 13,9/0) durch. Scherer (+ 21,5/0) wurde Fünfte vor Schneider (+ 24,1/1). Stark präsentierte sich auch Anna Weidel (+ 51,3/1) mit Rang 13. Maren Hammerschmidt kam diesmal auf Rang 28 ins Ziel (+ 2:09,3/5).

Am Samstag stehen nun die »normalen« Sprints auf dem Programm, am Sonntag geht es mit den Verfolgungsläufen weiter. Deren Ergebnisse dürften auch noch dafür eine Rolle spielen, wie sich der DSV-Kader für die Europameisterschaften (Mittwoch, 26. Februar bis Sonntag, 1. März) zusammensetzt.

Die Entscheidung über den Kader soll im Laufe der kommenden Woche fallen. Dagegen steht der EM-Veranstaltungsort bereits fest: Wie die IBU mitteilte, wurden die kontinentalen Titelkämpfe wegen der problematischen Witterungsbedingungen in Otepää (Estland) nun nach Minsk-Raubichi (Weißrussland) verlegt. who