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«Shape of Water» ist Oscar-Favorit

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Shape of Water
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Verspielt, bildgewaltig und berührend: «Shape of Water» erzählt von einer Putzfrau (Sally Hawkins), die in einem Forschungslabor ein eingefangenes Wasserwesen (Doug Jones) kennen- und lieben lernt. Foto: Twentieth Century Fox Foto: dpa
Aus dem Nichts
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Für Fatih Akin und Diane Kruger ist der Oscar-Traum ausgeträumt. Foto: Matthias Balk Foto: dpa

Ein Märchen ist in diesem Jahr der große Oscar-Favorit. Fatih Akins «Aus dem Nichts» ist nicht mehr im Rennen - dafür gibt es andere deutsche Oscar-Hoffnungen.


Los Angeles (dpa) - Mit 13 Nominierungen geht der Film «Shape of Water» als großer Favorit in das Oscarrennen. Das fantasievolle Märchen des mexikanischen Regisseurs Guillermo del Toro hat unter anderem Chancen auf Auszeichnungen in den Kategorien als bester Film, für die beste Regie und die beste Hauptdarstellerin.

Das gab die Oscar-Academie am Dienstag in Hollywood bekannt. Die Hoffnungen des deutschen Regisseurs Fatih Akin wurden dagegen enttäuscht. Sein NSU-Drama «Aus dem Nichts» mit Diane Kruger schaffte es nicht in die Runde der Nominierten.

Dafür haben einige andere Deutsche Chancen auf Hollywoods höchsten Preis: Die Regisseure Jakob Schuh und Jan Lachauer wurden mit ihrem Zeichentrickfilm «Revolting Rhymes» («Es war einmal...nach Roald Dahl») in der Sparte «Animierter Kurzfilm» nominiert, die Regisseurin Katja Benrath ist mit ihrem Kurzspielfilm «Watu Wote/All Of Us» für den besten Live-Action-Kurzfilm nominiert. Star-Komponist Hans Zimmer holte mit der Filmmusik für Christopher Nolans Kriegsdrama «Dunkirk» seine elfte Nominierung. Die 90. Oscars werden am 4. März in Hollywood verliehen.

Der diesjährige Favorit «Shape of Water – Das Flüstern des Wassers» ist nach Academie-Angaben der zehnte Film der Oscargeschichte, der 13 Nominierungen erhielt. Das Werk gewann bei den Filmfestspielen Venedig bereits den Goldenen Löwen als bester Film, und vor wenigen Wochen folgten zwei Golden Globes, darunter einer für Regisseur del Toro («Pans Labyrinth»). Das Werk erzählt von einer Putzfrau, die in einem wissenschaftlichen Labor ein im Wasser lebendes Fabelwesen entdeckt und sich verliebt. Sally Hawkins wurde als beste Hauptdarstellerin nominiert.

Eine ihrer Konkurrentinnen in dieser Kategorie ist Frances McDormand, die für ihre Rolle in der Tragikomödie «Three Billboards Outside Ebbing, Missouri» Chancen auf einen Preis hat. Die Tragikomödie geht mit insgesamt sieben Nominierungen ins Rennen - auch als bester Film.

Zu den männlichen Nominierten als beste Hauptdarsteller gehören Gary Oldman und Timothée Chalamet. Oldman wurde für seinen Auftritt als Winston Churchill in «Churchill - Die dunkelste Stunde» aufgestellt, Chalamet für seine Rolle in dem Liebesfilm «Call Me By Your Name».

Akademie-Mitteilung