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Zahlreiche Ehrungen und mehrere Aufnahmen bei der Generalversammlung des Weihnachtsschützenvereins Ramsau

Sebastian Zechmeister seit 75 Jahren Vereinsmitglied

Zur 75-jährigen Mitgliedschaft vom »Oberl Wasti« (vorne Mitte) gratulierte die Vorstandschaft herzlich. (Fotos: Amort)
Vorstand Sebastian Hackl (r.) und 2. Vorstand Hannes Grill (l.) freuten sich über die Ehrung für 50-jährige Vereinstreue von (v.r.) Alois Gruber, Josef Maltan, Bernhard Stöckl und Franz Xaver Rieder.

Ramsau – Für ein seltenes Jubiläum – 75 Jahre Vereinstreue – wurde Sebastian Zechmeister, genannt »Oberl Wasti«, bei der Jahreshauptversammlung der Ramsauer Weihnachtsschützen im Gasthof »Oberwirt« geehrt. Vereinsvorstand Sebastian Hackl würdigte besonders die Tatsache, dass der Vereinsbeitritt in einer schwierigen Zeit im Jahr 1939, dem Ausbruch des 2. Weltkrieges, erfolgte. Für seine langjährige Treue zum Verein erhielt der Jubilar ein Präsent mit einer Urkunde überreicht. Zu Beginn der Versammlung erinnerte Hackl an die im vergangenen Vereinsjahr verstorbenen Mitglieder Franz Zechmeister, Andreas Wurm, Alois Resch, Robert Rasp und Johann Keilhofer.


Im Schriftführerbericht ließ der 2. Schriftführer Herbert Sieger das Vereinsjahr nochmals aufleben. So traf sich die Vorstandschaft mehrmals, um die Geschicke des Vereins in die richtigen Bahnen zu leiten. Auf dem Programm stand die Vorbereitung der Teilnahme an mehreren Vereinsfesten, an kirchlichen Feiern sowie das Schießen auf dem Riesenbichl an Weihnachten und zur Jahreswende. Die Aktiven des Vereins umrahmten mit ihren Böllerschüssen den Ramsauer Trachten- und Schützenjahrtag, die Jubiläen der Feuerwehr und des Touristenvereins ebenso wie das Pfingstfest und die Ehrung zum Volkstrauertag.

Der Höhepunkt des Jahres spielte sich am von Franz Palzer und seinen Helfern errichteten Stern am Riesenbichl ab. So beteiligten sich am 4. Adventssonntag 108 Schützen am Christkindlschießen. Auch am Nachmittag des Heiligabends waren 114, in der Christnacht 68 und zum Jahreswechsel 21 Schützen am Standplatz vertreten. Insgesamt wurden dabei 160 Kilogramm Pulver verschossen. Am Stefanietag zelebrierte Pfarrer Herwig Hoffmann das Schützenamt und im Anschluss fand das traditionelle Schützenmahl beim »Oberwirt« statt.

Kassier Christian Resch erläuterte im Kassenbericht die Einnahmen und Ausgaben des Vereins. Trotz einer geringfügigen Abnahme der Vereinsfinanzen gegenüber dem letzten Jahr sah der Kassier im Kassenbestand eine »gute Basis für das neue Vereinsjahr«. Den Mitgliederstand bezifferte Resch mit 340 Mitgliedern. Kassenprüfer Fabian Kubicke bezeichnete die Kassenführung als »vorbildlich« und schlug der Versammlung die Entlastung des Kassiers vor, die einstimmig angenommen wurde.

Vorstand Sebastian Hackl bedankte sich bei den aktiven Schützen für das disziplinierte Verhalten und das Tragen der Tracht beim Schießen. Anlass zur Freude für den Vereinsvorstand gab es auch bei der Bekanntgabe der Neuaufnahmen (siehe Kasten). Auch über die zahlreichen Ehrungen (siehe Kasten) konnten sich Vorstand und Mitglieder gleichermaßen freuen.

Schützenmeister Stefan Sunkler appellierte an die Schützen, »nur mit geprüftem Böller zu schießen«. Der Vertreter der Vereinigung, Peter Altmann, überbrachte die Grüße und Wünsche der Vereinigung. Auch er forderte besonders die Jungschützen auf, im Umgang mit Böller und Pulver vorsichtig zu sein. Der Leiter der Tourist-Info, Fritz Rasp, bescheinigte dem Verein eine wichtige Rolle im Gemeindegeschehen. Ebenso lobten auch der Vorstand des Trachtenvereins, Michael Brandt und Richard Graßl im Namen der Veteranen die gute Zusammenarbeit. Mit der Erörterung weiterer vereinsinterner Angelegenheiten und einem Hinweis auf die ständig aktualisierte Homepage des Vereins schloss Vorstand Hackl die Versammlung. Alois Amort