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Schwerverletzter bei Frontalzusammenstoß auf der B305 am unteren Felsentor

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Foto: BRK BGL

50-jähriger Reichenhaller gerät aus ungeklärter Ursache mit seinem Opel-Kleinwagen auf die Gegenfahrbahn und stößt in Seat-Anhänger-Gespann zusammen.


Ramsau – Bei einem Frontalzusammenstoß zwischen zwei Autos sind am Dienstagnachmittag  gegen 15.45 Uhr vier Menschen zum Teil schwer verletzt worden, darunter auch ein vierjähriges Kind.

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Ein 50-jähriger Reichenhaller fuhr von der Ramsau kommend in Richtung Berchtesgaden. Nach dem unteren Felsentor geriet er aus noch ungeklärter Ursache mit seinem blauen Opel auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit einem entgegenkommenden weißen Seat samt Anhänger zusammen,  in dem sich drei Menschen befanden.

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Der Unfallverursacher wurde nach erster Einschätzung des Roten Kreuzes schwerer verletzt, war aber nicht eingeklemmt; der Fahrer, der Beifahrer und dessen vierjähriger Sohn wurden leicht bis mittelschwer verletzt. Die Leitstelle Traunstein schickte unter anderem die Freiwillige Feuerwehren Ramsau und Schönau und ein Großaufgebot des Roten Kreuzes mit der Sanitätseinsatzleitung samt Unterstützungsgruppe, vier Rettungswagen aus Bad Reichenhall, Berchtesgaden und Hallein, den Notärzten aus Bad Reichenhall und Berchtesgaden, dem Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ und dem Salzburger Notarzthubschrauber „Christophorus 6“ zum Unfallort. Die Helis hatten aufgrund der tief hängenden Regenwolken Probleme, die Einsatzstelle direkt anzufliegen und mussten sich Ausweichrouten suchen; „Christoph 14“ und die Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung mit ihrem Einsatzleitfahrzeug wurden vor Ort nicht mehr benötigt und konnten unterwegs wieder umkehren.

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Die Einsatzkräfte versorgten die vier Verletzten und brachten sie dann zur weiteren Behandlung ins Salzburger Landeskrankenhaus und in die Kreisklinik Bad Reichenhall; der schwerer verletzte Unfallverursacher musste geflogen werden, wobei „Christophorus 6“ direkt auf der von der Feuerwehr abgesperrten Bundesstraße landen konnte; die drei weiteren leichter Verletzten wurden per Rettungswagen transportiert. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab, leitete den restlichen Verkehr großräumig um, reinigte die Fahrbahn und übernahm auch die weitere Erstversorgung der von Ersthelfern betreuten Patienten, bis alle Rettungsmittel vor Ort waren.

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BRK BGL

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