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Schwerer Verkehrsunfall auf der A 94 - Unfallopfer nun im Krankenhaus verstorben

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Foto: Stefan Puchner/dpa-Archiv

Nachtrag vom 02.11.2018:

Am Mittwoch, den 31.10.2018, gegen 20.20 Uhr, fuhr ein 60-jähriger Mann aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen mit seinem Pkw, Marke VW Käfer relativ langsam auf der rechten Fahrspur der A 94 in Richtung Passau.

Zwischen der Anschlussstelle Neuötting-Ost und Marktl fuhr aus bislang noch unbekannter Ursache ein nachfolgender 49-jähriger, österreichischer BMW-Fahrer auf den VW Käfer auf. Durch die Wucht des Anstoßes wurde der Fahrer des VW Käfer schwerst verletzt und in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Er wurde durch die alarmierte Freiwillige Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit und ins Kreiskrankenhaus Altötting eingeliefert.

Der 60-jährige Fahrer des VW-Käfer ist am Freitagnachmittag, den 02.11.2018 im Kreiskrankenhaus Altötting verstorben. Die Staaatsanwaltschaft Traunstein ordnete die Sicherstellung der Leiche und eine Obduktion an.

Erstmeldung vom 31.10.2018:

Am Donnerstag, den 30.10.2018, gegen 20.20 Uhr, fuhr ein 60-jähriger Mann aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen mit seinem Pkw, Marke VW Käfer relativ langsam auf der rechten Fahrspur der A 94 in Richtung Passau. Im Fahrzeug befand sich auch sein Mischlingshund.

Zwischen der Anschlussstelle Neuötting-Ost und Marktl fuhr aus bislang noch unbekannter Ursache ein nachfolgender 49-jähriger, österreichischer BMW-Fahrer auf den VW Käfer auf. Durch die Wucht des Anstoßes wurden beide Fahrzeuge stark beschädigt. Der BMW wurde noch gegen die rechte Leitplanke geschleudert. Der Fahrer des VW Käfer wurde schwerst verletzt und in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Er wurde durch die alarmierte Freiwillige Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit und ins Kreiskrankenhaus Altötting eingeliefert.

Der BMW-Fahrer und seine 19-jährige Tochter, welche Beifahrerin war, wurden beim Unfall schwer verletzt und ins Kreiskrankenhaus Mühldorf eingeliefert. Bei der Überprüfung des BMW-Fahrers fiel leichter Alkoholgeruch auf und es wurde ein Alkoholtest durchgeführt. Die Staatsanwaltschaft Traunstein hat bei ihm eine Blutentnahme angeordnet. Diese wurde im Krankenhaus Mühldorf durchgeführt.

Von der Staatsanwaltschaft Traunstein wurde weiter zur Klärung der Unfallursache ein unfallanalytisches und technisches Gutachten in Auftrag gegeben. Ein Sachverständiger war an der Unfallstelle: Die beiden Fahrzeuge wurden sichergestellt und abgeschleppt. Der Mischlingshund aus dem VW-Käfer wurde ebenfalls schwer verletzt und wurde in einer Tierklinik in Töging operiert.

Am totalbeschädigten VW Käfer entstand ein Schaden von ca. 1000,-- Euro. Am BMW entstand ein Schaden von ca. 15.000,--Euro.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Winhöring, Alzgern, Neuötting und Marktl sowie die Straßenmeisterei Neuötting waren zur Sicherung der Unfallstelle und Reinigung der Fahrbahn sowie zur Verkehrsregelung im Einsatz. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge war die A 94 in Richtung Passau gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet.

Zeugenhinweise zu dem Verkehrsunfall erbittet die „Dienstgruppe Mühldorf“ der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein unter Tel.: 08631/3673-0.

Während der Unfallaufnahme fuhr ein Pkw-Fahrer bei Neuötting durch die Absperrung und bis zur Unfallstelle vor. Dort legte er den Rückwärtsgang ein und fuhr wieder auf der gleichen Richtungsfahrbahn als sog. „Falschfahrer“ zurück in Richtung Neuötting. Die Polizeistreifen der umliegenden Dienststellen besetzten und sperrten die Anschlussstellen und suchten nach dem Falschfahrer. Dieser konnte bei der Absperrung von Kräften der Freiwilligen Feuerwehr angehalten werden. Es handelte sich um einen 61-jährigen Mann aus Freising.

In der Gegenrichtung nach München ereignete sich unterdessen ein Aufahrunfall, weshalb es ebenfalls zu Behinderungen kam. Bei diesem Unfall wurde der Unfallverursacher leicht verletzt. An den beteiligten Fahrzeugen entstand jeweils ein Sachschaden von ca. 3.000,-- Euro. Das Fahrzeug des Unfallverursachers war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Über die Verkehrsmeldung wurde vor Neugierigen an der Unfallstelle gewarnt.