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Schwerer Ryder-Cup-Start für Kaymer und Team Europa

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Tipps
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Auch die Tipps von Europa-Kapitän José Maria Olazabal (r) halfen Martin Kaymer nicht weiter. Foto: Tannen Maury Foto: dpa
Jubel
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Amy Mickelson (l) fällt ihrem Mann um den Hals, nachdem der mit Keegan Bradley punktete. Foto: Larry W. Smith Foto: dpa
Anfeuerung
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Die Fans des US-Teams feuern Tiger Woods an. Foto: Erik S. Lesser Foto: dpa
Explosiv
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Nicht alles der Europäer war ein Schlag in den Sand. Paul Lawrie chipt den Ball aus einem Bunker. Foto: Frank Polich Foto: dpa
Unterlegen
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Martin Kaymer war an der Seite von Justin Rose klar schwächer als das US-Du. Foto: Tannen Maury Foto: dpa
Späher
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Bubba Watson schaut aus einem Sandbunker. Foto: Frank Polich Foto: dpa
Patzer
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Rory McIlroy lässt sich nach einem misslungenem Putt auf die Knie fallen. Foto: Larry W. Smith Foto: dpa

Medinah/Illinois (dpa) - Für Martin Kaymer und Europas Golfstars ist der 39. Ryder Cup zum befürchtet schweren Auswärtsspiel geworden. Die Titelverteidiger gehen nach dem ersten Tag des prestigeträchtigen Kontinentalvergleichs gegen die USA mit einem 3:5-Rückstand in die acht Duelle des Samstags.


Der 27-jährige Düsseldorfer verlor am Freitag (Ortszeit) im Medinah Country Club an der Seite des Engländers Justin Rose klar gegen das US-Duo Dustin Johnson/Matt Kuchar. Kaymer fand bei seinem ersten Auftritt auf dem über 7000 Meter langen Ryder-Cup-Platz in der Nähe von Chicago nie richtig ins Spiel. Kein einziges Birdie gelang Deutschlands Nummer eins. »Ich habe nicht mein bestes Golf gespielt. Wir hatten das Glück einfach nicht auf unserer Seite«, sagte Kaymer. In den ersten vier Vormittags-Partien am Samstag wird Europa-Kapitän José Maria Olazabal wie am Vortag auf Kaymer verzichten.

Die US-Profis wirkten am ersten Tag des wichtigsten Team- Wettbewerbs im Golfsport frischer und lockerer als ihre Kontrahenten aus Europa. Allen voran die Duos Phil Mickelson/Keegan Bradley und Bubba Watson/Webb Simpson, die die über 40 000 Zuschauer mit spektakulärem Golf aufputschten. Mit lauten »USA, USA«-Rufen feuerten die Fans ihre Stars immer wieder frenetisch an. Kaymer empfand die Atmosphäre auf dem Course No.3 aber nie als unfair. »Es hat Spaß gemacht. Wir konnten uns eigentlich immer voll auf unseren Schwung konzentrieren«, meinte der Deutsche.

Ryder-Cup-Debütant Nicolas Colsaerts sorgte dafür, dass der Auftakt für die Europäer nicht zu einem völligen Desaster wurde. Der 29-jährige Belgier versenkte am Freitag fast jeden Putt im Loch und war der beste Spieler auf dem Platz. Colsaerts gelangen an der Seite des Engländers Lee Westwood acht Birdies und ein Eagle.

Mit dieser exzellenten Leistung sorgte er fast im Alleingang für die zweite Niederlage des US-Duos Tiger Woods/Steve Stricker. »Ich war so fokussiert. Es fühlt sich wunderbar an, vor so einer Kulisse so eine Leistung zu zeigen. Es war die beste Runde meines Lebens«, schwärmte der Belgier nach seinem ersten Auftritt im europäischen Ryder-Cup-Team.

Am Samstag kommt es erneut zu acht Team-Duellen. US-Kapitän Davis Love III wird zumindest in den Vormittags-Matches auf Superstar Woods verzichten. Es ist das erste Mal in seiner Ryder-Cup-Karriere, dass der 14-fache Major-Sieger pausieren muss. Zum Abschluss am Sonntag werden zwölf Einzel ausgetragen. Titelverteidiger Europa genügen 14 Punkte zum Sieg. Die USA müssen mindestens 14,5 Zähler sammeln, um die begehrte goldene Trophäe von den Europäern zurückzuerobern.

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